MSC Wiesau Aktuell 2021

Wir trauern um unser Gründungsmitglied, Freund und Gönner
Herrn Adolf Fichtner
 (  Dillus )
der im Alter von  82 Jahren verstorben ist
Mit ihm verliert der MSC Wiesau einen sehr guten Freund und Kameraden
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und den weiteren trauernden Angehörigen
  Wir werden unserem, „Dillus“ immer in guter Erinnerung behalten

Der MSC lagt ihm immer am Herzen
Dank seiner Unterstützung konnten in den 80iger Jahren auch zwei neue Viertakt Karts für die Jugendgruppe angeschafft  werden.
Bild: Zwei die sich gut verstanden: Links Dr. German Pledl, Rechts Adolf Fichtner
Ruhe in Frieden Adolf!

 

Gesamtsieg für Sven Seidel
Wiesauer Slalom-As in Neunburg v. Wald nicht zu schlagen
80 Starter aus ganz Bayern trafen sich am 29. August auf dem Firmengelände einer Autovermietung in Neunburg vorm Wald, wo der ATC Weiden seinen nationalen Automobilslalom ausrichtete. Ins Rennen gingen normale Straßenfahrzeuge der Gruppe G ebenso wie getunte Boliden, die nur noch Rennen fahren dürfen.
Zwar war der rund 800 Meter lange Parcours flüssig gesteckt, aber zeitweilige, heftige Regengüsse stellten die Piloten vor besondere Herausforderungen und sorgten für nicht immer gleiche Bedingungen.
Etwas Glück mit dem Wetter hatte Sven Seidel vom MSC Wiesau, der mit seinem Citroen Saxo in einer etwas trockeneren Phase an den Start gehen konnte. Er entschied die Klasse F 9 (moderat verbesserte Fahrzeuge bis 1600 ccm Hubraum) für sich, und da seine schärfsten Konkurrenten in der stark modifizierten Gruppe H ausnahmslos durch Regenschauer eingebremst wurden, konnten seine Fahrzeiten vom gesamten Feld nicht mehr unterboten werden.
Heinz Neumeier und Hansi Walter, beide ebenfalls für den MSC Wiesau unterwegs, vergaben den Klassensieg in der Klasse H 13 (bis 1600 ccm) durch Tor- und Pylonenfehler. Während Walter wenigstens den zweiten Platz retten konnte, rutschte der Mitterteicher Neumeier ganz ans Ende des Klassements. Der vierte Wiesauer, Karl-Heinz Dietrich, erreichte mit seinem serienmäßigen BMW 118 in der serienmäßigen Klasse G 4 Rang drei hinter Thomas Fröhlich (MSC Falkenberg) auf Opel Corsa.
Hans Fachtan (AC Friedenfels) schaffte es in der F 10 (bis 2000 ccm) zwar „nur“ auf Rang vier, wurde aber im Gesamtklassement als beachtlicher Fünfter geführt. Florian Fachtan wurde auf dem gemeinsam genutzten BMW E 30 Opfer der widrigen Umstände und landete auf Platz sechs.
Zufrieden konnten die Nachwuchsfahrer(innen) der MSV Falkenberg sein. Laura Sollfrank belegte beim zweiten Rennen mit ihrem neuen Suzuki Swift GTI in der Klasse G 3 Platz sieben, ihr Bruder Luis verpasste in der eigenen Klasse der Slalom-Einsteiger den Klassensieg nur um wenige Hundertstelsekunden.
Weniger glücklich lief es für Sven Seidel am Folgetag, an dem der ASC Burgkunstadt seinen 35. Automobilslalom auf Industriestraßen in der fränkischen Kleinstadt durchführte. Auch hier spielte das Wetter eine entscheidende Rolle, und dieses Mal hatte der Fuchsmühlener das schlechtere Ende für sich. Knapp geschlagen musste er sich mit Rang zwei in der Klasse begnügen.
Deutlicher fiel der Rückstand für Heinz Neumeier und Hansi Walter aus, die mit dem Mazda MX 5 in der Klasse H 13 Zweiter und Dritter wurden. Laura Sollfrank wurde in den zusammen gewerteten Klassen G 3 und G 4 Dritte, Thomas Fröhlich kam als Fünfter ins Ziel.
Zusätzlich wurde in Burgkunstadt ein Wertungslauf zum Oldtimer-Slalom-Cup ausgetragen. Bei dieser Meisterschaft entscheiden nicht die schnellsten Fahrzeiten, stattdessen sollten zwei möglichst gleichmäßige Wertungsläufe absolviert werden. Hier konnten die Wiesauer glänzen, unter den 23 Teilnehmern kam Sven Seidel auf den zweiten Rang, unmittelbar dahinter folgte Martina Mark (Opel Kadett C GT/E). Manfred Keller wurde auf demselben Auto Siebter, zwischen beide hätte sich noch Hansi Walter geschoben, jetzt auf Honda CRX. Ein Pylonenfehler brachte ihm aber Strafsekunden ein – und Rang 15. Heinz Neumeier wurde 14., und Laura Sollfrank musste sich am Ende nach mehreren Fehlern mit der „Roten Laterne“ abfinden.
Sven Seidel war in Neunburg nicht zu schlagen

Heimsieg für Heinz Neumeier
Leider mussten wir ja auch in diesem Jahr unseren regulären Automobil-Slalom auf dem Flugplatz in Erbendorf absagen – und auch Ori, Cross-Slalom oder Jugendkart-Slalom konnten nicht stattfinden.
Der MSC Wiesau ganz ohne eigene Veranstaltung ist aber nur schwer vorstellbar, und so ergriff der Zweite Vorstand Karl-Heinz Dietrich die Initiative für einen Wertungslauf im Rahmen des Oldtimer-Slalom-Cups Oberfranken OSCO (www.oldtimerslalom.de). Genauer gesagt, für zwei Läufe – denn die üblichen Starterzahlen ermöglichen problemlos eine Doppelveranstaltung.
Dazu hatte er eine geeignete Strecke im Industriegebiet von Wiesau entdeckt, und nach problemloser Genehmigung und Vorbereitung konnten am Sonntag, 22. August, dann auch tatsächlich die Motoren gestartet werden. Der Ablauf ähnelt dem bekannten Slalom – ein Trainingslauf, zwei Wertungsläufe. Allerdings entscheiden nicht die schnellsten Zeiten für das Klassement, sondern die Abweichung zwischen den beiden Durchgängen – dazu kommen eventuelle Strafsekunden.
Der 800 Meter lange, flüssige Parcours wurde von den Teilnehmern (soweit wir das wissen) positiv aufgenommen, zu Unfällen oder anderen Problemen kam es nicht – und so konnte auch der Zeitplan nahezu minutiös eingehalten werden. Einzig und allein das Wetter wollte nicht durchgehend mitspielen: Ohne den einen oder anderen Regenschauer ging’s nicht ab. Aber das sind wir in diesem „Sommer“ ja durchaus gewöhnt.
Die Resonanz übertraf trotzdem die Erwartungen: Im ersten Rennen traten 37 Sportfahrer (und Sportfahrerinnen) an, und ohne technische Defekte an Mensch oder Maschine hätten wir die magische 40-Teilnehmer-Marke ohne weiteres geknackt. Zu bestaunen gab es reichlich sorgfältig vorbereitete Fahrzeuge – und Modelle, die den (historischen) Motorsport geprägt hatten. Gleich vier NSU TT gingen ins Rennen, ebensoviele C-Kadetten, ein Steyr-Puch 650, ein Austin Mini, mehrere Audi 50 und VW Polos und noch andere erfreuten das Auge der Zuschauer.
Am langsamsten, aber dafür auch am gleichmäßigsten unterwegs war Herbert Hofmann vom AMSC Bindlach mit einem Opel Kadett GSI. Sieben Hundertstelsekunden betrug die Abweichung zwischen seinen beiden Läufen, am nächsten kamen ihm sein Vereinskollege Thomas Enkerts (Audi Coupé) und Helmut Burner vom MSC Wunsiedel auf NSU TT. Für den MSC Wiesau schlug sich Martina Mark (Opel Kadett C GT/E) als Elfte am besten, Hansi Walter (Honda CRX del Sol) wurde 16., Heinz Neumeier (Mazda Miata) und Manfred Keller (Opel Kadett C GT/E) erreichten die Plätze 22 und 26. Die schnellsten Zeiten legte – keine große Überraschung – Sven Seidel vor, aber weder gleichmäßig noch fehlerfrei, am Ende war das Position 33. Nicht tragisch: Der Citroen Saxo ist ohnehin jünger als die vom OSCO-Reglement vorgesehenen 25 Jahre. Freilich gibt es in dieser Meisterschaft auch eine Sonderklasse für „Gaststarter“ – und die wird aktuell angeführt von Laura Sollfrank (MSV Falkenberg), die den neu erworbenen Suzuki Swift GTI zweimal sicher über die Runden brachte und die Plätze 28 bzw. 18 einfuhr.
Ganz unglücklich lief es für den Helmbrechtser Fried Schultze: Dessen Zeiten lagen eine einzige Hundertstelsekunde auseinander, allerdings verfehlte er mit dem Steyr-Puch ein Tor und kassierte dafür 15 Strafsekunden.
Im zweiten Rennen wurde dann noch 36 Mal der Start-Regenschirm gehoben, und jetzt war Heinz Neumeier das Maß der Dinge. Zwei Hundertstelsekunden Differenz bedeuteten einen souveränen Sieg vor Karl Rössler (MSC Marktredwitz, NSU TT) und dem Waldershofer Reinhard Bayer im Audi 50. Hansi Walter landete als Elfter erneut im vorderen Mittelfeld, knapp vor Manfred Keller (Platz 13. Martina Mark kam als 21. ins Ziel. Sven Seidel rutschte wegen zweier Torfehler gar ganz ans Ende des Feldes, musste allerdings auch im strömenden Regen ran. So blieben auch die absolut schnellsten Zeiten des Tages außer Reichweite: Arnfried Bätz vom AMC Coburg scheuchte den grünen City-Kadett in wenig mehr als 37 Sekunden über den Parcours – was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 80 Stundenkilometern entspricht.
Hansi Walter mit seinem Honda CR-X del Sol Heinz Neumeier mit seinem Mazda Miata
Mark Martina und Manfred Keller mit dem Opel Kadett C GT/E
Gaststarter:  Sven Seidel mit dem bekannten Citroen Saxo Gaststarter: Laura Sollfrank
mit dem neu erworbenen Suzuki Swift
Bilder von Hansi Walter und Toralf Teichmann

Doppelsieg und Titel für Mikka Trapp
Der 11 jährige Pechbrunner sichert sich vorzeitig den Titel des RMC Mini Champions 2021
Die Rotax Max ChallengeGermany hat am letzten Wochenende die heiße Phase eingeläutet.
Der Erftlandring in Kerpen war Schauplatz der vorletzten Meisterschaftsrunde und begrüßte über 100 Fahrerinnen und Fahrer. Spannende Rennen am Samstag und Sonntag gab es bei wechselnden Bedingungen in den Klassen der Rotax Kartserie. In der Miniklasse war auch wieder Mikka Trapp am Start. Nach den Topergebnissen der letzten Rennen vor der Sommerpause stellte sich die Frage wie würde es auf der Hausbahn von Michael Schumacher laufen!
Simon Mayer (FM Racing) setzte bei den Minis die erste Duftmarke: Im Qualifying markierte er die Bestzeit, bevor er die Heats mit einem Sieg und einem zweiten Platz abschloss. Damit holte sich der Tony-Kart-Pilot die Pole-Position für das erste Finale am Sonntag gefolgt vom Maranello Piloten Mikka Trapp. Hier folgte aber schon vor dem Grün der Ampel der Rückschlag. Der Motor des Pole-Sitters hatte Startprobleme und so musste Mayer dem Feld als Letzter hinterhereilen. Mehr als Platz fünf war am Ende nicht mehr zu holen. Profitieren konnte davon Tabellenführer Mikka Trapp (Nees Racing), der sich einen Start-Ziel-Sieg vor Alexander Klügel (Kartschmie.de) und Naim Bretag (FM racing) sicherte. Damit holte sich der junge Nachwuchsfahrer  des MSC Wiesau weitere 25 Punkte für die Meisterschaft.
Im zweiten Finale meldete sich Mayer  eindrucksvoll zurück. Er lieferte sich ein sehenswertes Duell mit Trapp, bei dem beide für den Sieg in Frage kamen. Nach zwölf spannenden Runden behielt Trapp jedoch erneut die Oberhand und Mayer musste sich trotz schnellster Rennrunde knapp geschlagen geben. Als Dritter folgte Klügel mit deutlichem Rückstand. In der Tageswertung gewann Trapp mit der vollen Punktzahl vor Klügel und Mayer. Dank des erneuten Punkte-Maximums liegt Trapp schon vor dem Saisonfinale uneinholbar in Front und darf sich über den Titelgewinn freuen. Bei der letzten Veranstaltung am 2./3.10.2021 in Wittgenborn werden dann die Meister gekürt.

Meisterschaftstand (nach 3 von 4 Veranstaltungen)
1. Mikka Trapp Ness Racing 211 Punkte
2. Simon Mayer FM Racing 152 Punkte
3. Alexander Klügel Kartschmiede.de 149 Punkte
4. Dawid Giruc Sodi Kart 110 Punkte

 

Der neue ADAC RMC Mini Champion 2021: Mikka Trapp


Top-Ergebnisse für Wiesauer Piloten
Karl-Heinz Dietrich und Hansi Walter feiern Klassensiege,
121 Starter aus ganz Bayern trafen sich am 15. August auf dem Flugplatz in Bruck, wo der AC Nittenau seinen 46. Automobilslalom ausrichtete. Ins Rennen gingen normale Straßenfahrzeuge der Gruppe G ebenso wie getunte Boliden, die nur noch Rennen fahren dürfen. Für Technik-Freaks besonders interessant: Die Gruppe „Freestyle“, in der nahezu alle technischen Modifikationen erlaubt sind.
Die Streckenlänge betrug 900 Meter, bestehend aus mit Pylonen markierten Toren und einer engen Wende. Neben Konzentration und Geschicklichkeit war dabei ausreichend Motorleistung gefragt, um den sehr flüssig gesteckten Parcours in möglichst kurzer Zeit zu eewältigen.
Äußerst erfolgreich gelang dies den Sportlern des MSC Wiesau. Karl-Heinz Dietrich entschied mit seinem serienmäßigen BMW 118 die Klasse G 4 für sich und platzierte sich damit aussichtsreich im ADAC-Städte-Slalom-Pokal, der heuer zum 50. Mal ausgetragen wird. Thomas Fröhlich (MSV Falkenberg) wurde hier Vierter.
Ein weiterer Klassensieg für den MSC Wiesau gelang dem Kemnather Hansi Walter in der Klasse H 13, in die umfangreichen Verbesserungen erlaubt sind. Im Mazda MX 5 distanzierte er seinen zweitplatzierten Clubkameraden Heinz Neumeier auf demselben Fahrzeug knapp.
Die für die MSV Falkenberg startende Mitterteicherin Laura Sollfrank belegte in ihrer Klasse G 3 beim ersten Einsatz auf dem neuen Suzuki Swift einen guten Mittelfeldrang. Florian Fachtan (AC Friedenfels) zog sich in der in der moderat verbesserten Klasse F 10 mit einem guten dritten Platz mehr als ordentlich aus der Affäre, Vater Hans kassierte drei Strafsekunden für eine umgeworfene Pylone und wurde Sechster.
Den Gesamtsieg sicherte sich der Münchner Guido Keller, der in seinem Smart Coupé auf einen Motorrad-Motor setzt und die Konkurrenz souverän hinter sich ließ.
Hansi Walter und Heinz Neumeier (MSC Wiesau) feierten einen Doppelsieg

Gelungene Premiere bei der Deutschen Slalom Meisterschaft 2021
Auch das Jahr 2021  steht weiter im Zeichen der Pandemie.
Für die aktiven Fahrer des MSC Wiesau hat  die Saison erst Ende Mai angefangen. Allen voran Sven Seidel nutzt die Gelegenheit  sich weiterhin gut in Szene zu setzen. In den Vorbereitungen auf 2021 wurden die Trainingsmöglichkeiten  auf dem KTM Ring in Höchstädt genutzt. Sven konnte auch hier sein Können unter Beweis stellen. Mit einen VW Golf der für Crossslalom auf gebaut wurde.
Auf festen Untergrund vertraut Sven weiterhin den Citroen Saxo in der Gruppe F bis 1600 ccm. Nach dem Auftakt vom Clubslalom in Marktredwitz folgte eine Reihe von Auftritten in der Slalom Szene der deutschen Elite. Erste Station war der DMSB Slalom der Rallye Gemeinschaft Rosenheim .In Oberbayern waren einige Cracks der Deutschen Meisterschaft am Start. Mit einem sehenswerten Auftritt konnte Sven nicht nur die Klasse sondern auch den Gesamtsieg dieser Veranstaltung feiern.
Drei Wochen später, Ende Juli ging die Reise wieder nach Oberbayern. Dies mal zum MC Waldkraiburg und einen Tag später zum Clubslalom des AMC Bad Aibling. Auf dem Flugplatz in Mühldorf/Inn richtete der MC Waldkraiburg den ersten Lauf zur Deutschen Slalommeisterschaft der Region Süd aus. Am Start dieses Laufes einige hochkarätige Fahrer /innen auch Meister der letzten Jahre  im Automobilslalom mit Topfahrzeugen. Wer Sven kennt der weis wenn es um hohe Anforderungen geht, werden sie in Taten umgesetzt .Auf dem schnellen Kurs lies Sven den kleinen Franzosen richtig flott fliegen und nach zwei Wertungsläufen reichte  es zum verdienten Klassensieg.
Wenn man schon mal soweit angereist war, bot sich einen Tag später der Clubslalom des AMC Bad Aibling an. Auf einer Gemeindeverbindungsstraße bei Bad Aibling wurde dieser abgehalten.
Auf dieser Strecke wurden schon 1998 Bayerischen Meisterschaften aus gefahren. In Anwesenheit von einigen schnellen Bergpiloten konnte Sven wieder die Klasse gewinnen. Einzig Josef Faber vom MSC Indersdorf mit seinem schnellen Opel Kadett Coupe konnte verhindern das Sven einen weiteren Gesamtsieg auf seinem Konto hatte.
Auch in den nächsten  Wochen wird Sven wieder versuchen weiter um die Klassensiege oder Gesamtsiege ein Wörtchen mit zu reden.
Ganz nach dem Motto „Oiner muss es ja machen “
Sven Seidel mit seinem „kleinen“ Franzosen!

Halbzeit im RMC Clubsport 2021
Über 110 Fahrerinnen und Fahrer reisten am vergangenen Wochenende zum RMC Clubsport nach Mülsen. In der Arena E wurde das Halbzeitrennen der beliebten Kartrennserie ausgetragen, die am Abend neue Gesichter auf dem Podium begrüßte. Die 1.315 Meter lange Piste in Sachsen war wie so oft ein Garant für packende Windschattenduelle, während das Wetter für fast perfekte Rennbedingungen sorgte. Nur gegen Ende mussten einige Klassen nach einem Regenschauer doch noch die Regenreifen aufziehen …
Im Feld der Minis führte in Mülsen kein Weg an Mikka Trapp (Nees Racing) vorbei. Der Youngster vom MSC Wiesau markierte die Trainingsbestzeit und feierte im Anschluss zwei klare Siege, womit er unangefochten die Tageswertung gewann. Zweiter wurde Alexander Klügel (Kartschmie.de) vor Dawid Giruc (Sodi). Nach der starken Leistung bei der Rotax Max Challenge vor zwei Wochen konnte Mikka  auch in der Rotax Clubsportserie seine Meisterschaftführung verteidigen.Stand in der Rotax Clubsportserie (Nach 2 von 4 Veranstaltungen)
1.Mikka Trapp                           Ness Racing                               100 Punkte
2.Alexander Kluegel             Kartschmiede.de                        76 Punkte
3.Dawid  Giruc                         Sodi Kart                                         68 Punkte
4.Matthias Schulte               Nees Racing                                  47 Punkte
Mikka freut sich über seine Führung in den beiden Rotax Serien

Mikka Trapp auch in Mülsen Top
Nach den freien Trainings gab im Zeittraining Alexander Klügel (Kartschmie.de) die Pace vor.  Er verdrängte den Gesamtführenden Mikka Trapp (Nees Racing) um den Bruchteil einer Sekunde auf P2.  Doch der Tabellenführer der Rotax Mini Klasse blies in den Heats zum Angriff, holte sich zwei Siege und damit die Pole-Position für das erste Finale. Dieses war schließlich von einem packenden Duell zwischen Trapp und Klügel geprägt. Die beiden waren auf Augenhöhe unterwegs und wechselten – dem Feld enteilt – mehrfach die Spitze. Im Ziel konnte sich Trapp knapp gegen seinen Kontrahenten behaupten. Weniger eng ging es im verregneten zweiten Durchgang zu: Diesmal war MikkaTrapp eine Klasse für sich. Er fuhr ein kontrolliertes Rennen an der Spitze und gewann mit über zwölf Sekunden Vorsprung vor Klügel und Dawid Giruc (Sodi). Folglich ging auch die Tageswertung an Halbzeitmeister Trapp. Klügel wurde zweiter vor Simon Mayer (FM Racing) auf Rang drei.

Fazit : Mikka hast einen tollen Job gemacht


Auch 2021 wieder Karttraining und Veranstaltungen möglich
Nach dem Ausbruch des Corona Virus konnte man letzte Saison wenigstens das Training der Jugendgruppe durchführen. Auch in dieser Saison ist es zurzeit  schwierig Veranstaltungen  zu planen und zu organisieren. Langsam kehrt aber wieder Normalität ein.
Seit Mitte Mai erlauben die Behörden wieder kleinere Aktivitäten sprich Trainings für Jugendliche. Nach Ausarbeitung von Konzepten und Regeln können Trainings wieder unter besonderen Auflagen durch geführt werden. Der Deutsche Motorsportbund und der BLSV haben dazu Richtlinien heraus gegeben. Auch Veranstaltungen sprich Rennen sind wieder unter Auflagen möglich. Beim MSC Wiesau mussten Aufgrund der Pandemie und deren Einschränkungen der Kartslalom am 1.Mai verschoben werden auf den 30. Mai, man hoffte auf Besserung, die leider nicht eintrat. Eine weitere Verlegung würde wenig Sinn machen da man mit anderen Terminen kollidiert .Der MC Ansbach und der AC Naila führten am letzten Wochenende wieder Slaloms durch. Online konnte man sich hierfür anmelden.
Julia Faltis und Ben Koller vom Jugendteam nutzten die Gelegenheit ihre Form zu testen. Julia ging am Samstag in Ansbach bei der Doppelveranstaltung an den Start. Sie konnte sich mit Platz 3 und Platz 4 in der AK 5 sehr gut in Szene setzen.
Einen Tag später fuhr sie mit Vater Martin nach Naila. Der OC Naila führte nach einer mehrjährigen Pause wieder einen Kartslalom durch. Neben Julia reiste auch Ben Koller mit Vater Andreas nach Naila. Ben der heuer in der AK 2 startet fuhr auf einen tollen 3.Platz. Julia lieferte sich ein sehenswertes Duell mit Luis Sollfrank vom MSV Falkenberg um den Klassensieg. Nach 2 Läufen lag sie knapp hinter Sollfrank auf Platz 2.
Auch 270 er Kartslaloms werden wieder abgehalten. Anfang Juni machte der AC Waldershof den Anfang. Johannes Jäger konnte dort einen 5.Platz erreichen. Ein Pylonenfehler kostete einen Podestplatz. Am letzten Sonntag fand dann ein 270 er Lauf beim MC Ansbach statt auch hier konnte Johannes einen 5.Rang erzielen.
In den nächsten Wochen sind weitere Veranstaltungen im JKS und 270 er Kartslaloms geplant.
Jugendleiter Johannes Jäger hofft natürlich, das neben Ben und Julia weitere Jugendliche der Jugendgruppe Kartslalom bestreiten. Neben Training sind auch Rennen wichtig.Hier zeigt sich in welcher Form die jungen Nachwuchssportler sind.
links: Julis Faltis; mitte: Luis Sollfrank, rechts: Veranstaltungsleiter: Jonas Klinger OC-Naila

Auf geht’s in die Saison 2021
Lange hat es gedauert doch jetzt dröhnen die Motoren wieder.  Für die Aktiven des MSC endlich wieder Gelegenheit  die Radlager der Autos in Bewegung zu setzen. Der MSC Marktredwitz eröffnete 2021 die Saison der Pylonenracer der Region. 6 Wiesauer nutzten diesen Slalom der wieder auf und um den Rasthof Thiersheim aus getragen wurde. Eines gleich vorne weg, die Veranstaltung hätte besseres Wetter verdient. Teilweise  goss  es wie aus Kübeln. Starterbegrenzung auf100 Teilnehmer wurde bereits eine Woche zu vor erreicht. Das Online Nennsystem funktionierte prächtig und machte eine schnelle Dokumentenabnahme möglich.
Um 9.00 Uhr rollte die erste Stargruppe vom Parkplatz zum Start. Mit dabei auch Karl-Heinz Dietrich in der G4 mit seinem BMW 118.Leider blieb in dieser Gruppe der Regen aus so dass sich die auf gezogenen Regenpneus doch etwas rutschig anfühlten. Am Ende Platz 2 in der Klasse .
In den anderen Startgruppen glich die Reifenwahl einem Lotteriespiel (einmal Trocken, einmal Nass) Trotz dieser schwierigen Bedingungen gelang Sven Seidel in der Klasse F9 und Heinz Neumeier in der Klasse H 13 der Klassensieg. Für Hansi Walter lief es nicht so gut mit 30 Strafsekunden da findest Du dich in den Tiefen der Ergebnislisten wieder.
Bei diesem Slalom wurde auch der erste Lauf zum Oberfränkischen Oldtimer Gleichmäßigkeitsslalom.
Meisterschaft aus getragen. Stolze 33 Teilnehmer  mit Abstand die stärkste Klasse. Durch den Regen wurde die die Sache für die Wiesauer Cracks  nicht einfach. Heinz Neumeier  erreichte Platz 18.
Manfred Keller Platz 21, Hansi Walter auf seinen Honda CRX del Sol (von wegen del Sol, hätte lieber die Bayerische Limousine nehmen sollen) Rang  24 und Martina Mark im Keller Kadett Platz 27.
Fazit:
Danke an den MSC Marktredwitz und seine Helfer, habt einen tollen Job gemacht….                    
Heinz Neumeier am Start…

Mikka Trapp weiter auf Erfolgsspur:  RMC Germany in Wackerrsdorf
Die allseitsbekannte PROKART Bahn in Wackersdorf war am letzten Wochenende Schauplatz der RMC Germany Auftaktveranstaltung nach der Corona-Pause. Mit seinen 110 Teilnehmern konnten die Rennen der RMC Piloten beginnen. Nach seinem verdienten Doppelsieg der Rotax-Club-Veranstaltung in Oppenrod war die Messlatte hoch gesteckt.
Los ging es am Freitag mit freien Trainingsrunden. Hier wurden gemeinsam mit dem Maranello-Team Nees verschiedene Regen-Set-ups getestet. Jedoch waren die Wetterbedingungen zum Veranstaltungswochenende mit knappen 30 Grad vorhergesagt. Los gings Samstag früh, mit einer neuen Wertungstruktur bei ROTAX. Dieses Jahr werden bei der RMC Germany Heats gefahren. Vormittags waren 3 freie Trainings geplant und um 13 Uhr konnte Mikka mit dem Warm Up loslegen und anschließendem Qualifying sich Startplatz 4  für die noch kommenden Heats sichern. Heat 1 konnte der Youngster einen Platz sichern und somit ging der 3. Platz in Wertung, aber in Heat 2 wurde er aufgrund eines Fahrfehlers P4. Durch die Punktevergabe der beiden Heats zusammen, stand die Startaufstellung für den Rennsonntag fest – Start Platz Nr. 3 und der Ehrgeiz war nun geweckt.
Nach einem kurzem WarmUp um 9.10  Uhr und strahlendem Sonnenschein startete der Pechbrunner Pilot sein 1. Rennen der Saison in der RMC Germany. Durch eine Kollision der ersten beiden Starter und extrem schneller Reaktionsfähigkeit konnte Mikka sich an die Pole-Position vorfahren und diese bis zur Zieleinfahrt nach 9 Runden unangefochten verteidigen, da alle Überholmanöver des Zweitplatzierten erfolgreich abgewendet werden konnten und dann wurde das Rennen mit nur 24 Tausendstel Sekunden Vorsprung abgewunken.
Extrem motiviert gings dann nach der Mittagspause zum 2. Wertungslauf. Als Rennanführer hat der Mini-Fahrer alle Regeln beachtet und einen sauberen Start vollzogen. Bereits am Start konnte sich der Pilot wenige Meter absetzen, aber die Konkurrenz nutzte den Windschatten. Auch bei diesem Rennen konnte der 11-Jährige Pilot durch seine saubere Fahrtechnik überzeugen und alle Überholmanöver blieben erfolglos und auch dieses Rennen wurde mit Start-Ziel-Sieg mit über 1,2 Sekunden Abstand zum Zweitplatzierten abgewunken.
Somit stand Platz 1 der Mini-Klasse für Mikka Trapp bei der RMC Germany in Wackersdorf fest.  Bereits in 2 Wochen geht es bei der RMC Germany in Mülsen auf der E-Arena hoffentlich genauso erfolgreich weiter. Der Dank gilt auch hier wieder vollumfänglich dem Maranello Team Nees aus Alzenau für den super Support in Wackersdorf vor Ort und meinen Sponsoren, ohne diese eine Teilnahme an der RMC Germany nicht möglich wäre.

 


 

Mikka Trapp feiert nach langer Corona Pause RMC-Clubsport Sieg bei der Auftraktveranstaltung in Oppenrod
Die Kartbahn in Oppenrod begrüsste am vergangenen Wochenende die 130 Fahrer der RMC Clubsport zur ersten Veranstaltung in dieser Saison. Leider waren vorher Corona-bedingt mehrere Verschiebungen / Absagen nötig. In der Mini-Klasse lieferte Mikka zwei aufregende Rennen und holte sich vedient den Tagessieg. Nun wartet in nicht mal mehr 2 Wochen der Auftritt in der RMC Germany in Wackersdorf.
Nach dem deutschlandweit langem Corona-Lockdown reiste Mikka Trapp hochmotoviert nach Hessen. Die Rennstrecke kannte der Youngster bereits aus seiner Micro-Zeit und freute sich auf den Auftakt. „Ich mag Strecken, mit vielen Kurven, da jede Kurve eine neue Herausforderung und fahrerischen Können darstellt“, teilte uns der 11-jährige Pilot mit. Die Rundenzeiten am vorherigem Trainingswochenende weißten vielversprechende Zeiten auf. Daran wollte man am Rennwochenende natürlich angeknüpfen.
Bereits das Qualifying verriet, das der Pilot zur Höchstform auflief. Als einzigster Starter in der Mini-Klasse schaffte er es, die Zeit von 52 Sekunden / Runde zu unterbieten und fuhr mit einer 51,8 fast 3 Zehntel schneller als der im Qualifying 2. Platzierte für den Wertungslauf 1.
Top motiviert startete der Mini-Pilot nun zu seinem 1. Wertungslauf in dieser Saison. Bereits am Start konnte er seine Spitzenreiterposition verteidigen und führte das Feld bis auf ein Überholmanöver des Kontrahenten aus dem MACH-1 Team im kompletten Lauf an. Den Führungswechsel lies der Maranello-Pilot jedoch nicht auf sich sitzen und holte sich die Führungsposition bereits nach der nächsten Kurve und keine 30 Meter weiter wieder und konnte somit auch von Platz 1 in den 2. Wertungslauf am Nachmittag gehen.
Turbulent ging es jedoch im zweiten Durchgang weiter. Der 1. Start mit erneuter Spitzenposition wurde leider nicht freigegeben und musste somit nochmals wiederholt werden. Doch an diesem Wochenende war der Youngster durch nichts aus der Ruhe zu bringen und konnte sich erneut beim Start an der Spitze wiederfinden. Doch in der 2. Runde musste er kurzzeitig seine Spitzenposition hergeben und es begann die Aufholjagd zurück zur Führung. Leider kam es parallel zu einer Kollision im hinteren Drittel des Feldes und das Rennen musste aufgrund der Nichteinhaltung der Slow-Phase komplett abgebrochen und nach der Bergung neu gestartet werden. Unangefochten konnte er sich bereits nach wenigen Kurven als Spitzenreiter vom restlichen Feld absetzen und konnte somit einen Start-Ziel-Sieg im Wertungslauf 2 einfahren. Dadurch war Ihm der Tagessieg nicht mehr zu nehmen.
„Ein riesiges Dankeschön an meinen Papa und an das gesamte Maranello Nees Racing Team“ sagte der Pechbrunner Pilot nach der Siegerehrung auf der Rennstrecke.
Schon Ende Juni geht es für den 11-Jährigen nach Wackersdorf, wo der offizielle Auftakt der weiteren Rotax Serie „Max Challenge“ stattfindet. Hochmotiviert freut Mikka sich auf eine noch stärkere Konkurrenz in Wackersdorf und sagt: „Ich nehme jede Herausforderung an, die mich an diesem Wochenende erwarten wird und ich bin gespannt wie hart die Kämpfe um Topplatzierungen sein werden“.

 


 

Platz 8 beim ADAC Sim Racing Rallye Cup  des ADAC Südbayern für  Andi Sirtl
67 Teilnehmer schrieben sich in den drei Klassen die es beim ADAC Sim Racing Rallye Cup Süd des ADAC Südbayern  ein. In der Klasse R2, Klasse R5 und in der Gruppe A.  Andreas (Andi) fuhr einen Ford Fiesta R5. In dieser Kategorie hatten 26 Fahrer mit verschiedenen R5 Fahrzeugen gemeldet.  Insgesamt  wurden 6 Läufe der Rallye Weltmeisterschaft gefahren. Mit jeweils 6 Wertungsprüfungen Beginnend mit der Monte Carlo, Schweden, Deutschland, Polen, Spanien und Wales.
Erste Station war die legendäre Rallye Monte Carlo, hier konnte Andi in seiner ersten Rallye den 11.Platz von 26 Fahrern erreichen. Ein Reifenschaden verhinderte einen Top Ten Platz. Er war trotzdem zufrieden mit dem Einstand in dieser Sim Rennserie. Als zweiter Event stand die Rallye Schweden auf dem Programm. Hier ging  es bei hohen Geschwindigkeiten über vereiste und verschneite Prüfungen durch die schwedischen Wälder. Mit dem etwas Undankbaren 4.Platz in der Klasse konnte er die Schweden Rallye beenden. Man konnte gespannt sein wie er sich mit dem Ford Fiesta R5 bei der Deutschland Rallye schlägt auch hier wurden wieder 6 Prüfungen diesmal auf Asphalt gefahren. Nachdem er  immer besser zu Recht kam wollte er hier wieder ein Topergebnis einfahren. Mit Platz 7 konnte Andi gut leben.
,, Bei der Rallye Polen wäre mehr drin gewesen“ so Andi. Ein Reifenschaden auf am Anfang der langen Etappe verhinderten einen Podestplatz. Auf der letzten Prüfung fuhr er die 3.beste Zeit der 26 R 5 Autos. In Spanien fehlte etwas der Speed  und  wieder ein Reifenschaden  Platz 12 mehr war nicht drin. Die letzte Station war dann die Rallye Wales einem Klassiker des Rallyesports im Mutterland des Motorsports in England. Andi wollte noch mal voll angreifen. Leider vergriff er sich im Setup des Ford Fiesta auf den ersten 3 WP, so dass am Ende nur der 9.Rang rauskam.
Nach diesem letzten Lauf war er nicht ganz zufrieden  mit seiner Leistung ,, Es wäre mehr drin gewesen  auch die vielen Reifenschäden kosteten viel Zeit “ so Andi nach Abschluss des ADAC Sim Rallye Cups Süd.
In der Meisterschaft konnte er einen guten 8.Rang belegen. Mit diesen Platz  kam er durch aus zufrieden sein in seiner ersten Saison.
Die Siegerehrung findet dann im Oktober im Rahmen der ADAC Drei Städte Rallye in Freyung statt, sofern aktiver Motorsport möglich ist.

Hoffen auf die zweite Jahreshälfte und kleine Lichtblicke
Zurzeit stehen fast alle Räder still beim MSC. Die Jahreshauptversammlung, Monatsversammlungen wurden abgesagt. Der für den 1.Mai geplante Kartslalom wurde auf den 30.5.2021 verschoben.
Da die Inzidenzwerte im Landkreis Tirschenreuth die letzten Wochen doch deutlich nach unten gehen plant die Jugendgruppe sobald wie möglich mit dem Training an Samstagen wieder zu beginnen.
Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr zeigten mit einem vernünftigen Konzept sind die Vorgaben durch Bund und Länder zu erfüllen.
Nach dem auch 2021 das Wiesauer Bürgerfest abgesagt wurde wo ein Oldtimertreffen geplant war, hofft man auf den August und der zweiten Jahreshälfte wieder Veranstaltungen machen zu können. Planungen laufen hier zu.
Sollte es möglich sein, will man den Autoslalom durch führen. Weiter ist an einen Oldtimer Gleichmäßigkeitsslalom für Old-und Youngtimer gedacht. Auch Monatsversammlungen und die Weihnachtsfeier.
Weiter fast man in den nächsten Monaten eine Renovierung am MSC Clubhaus ins Auge. Streichen der Holzfassade will man durch führen.
Für einige aktive ist es doch möglich dem aktiven oder passiven Motorsport nach zu gehen.
Nachwuchsfahrer Mikka Trapp absolviert zurzeit Trainingseinheiten  in Wackerdorf. Ermöglicht wird im das durch seine Lizenz. Mikka  gelang  durch seine Leistungen  der letzten Jahre der Erwerb der A- Lizenz im Kartsportrennsport. Diese A- Lizenz ermöglicht ihm als Profi geführt zu werden was auch einen Start bei internationalen Rennen zulässt. Für Ende Mai ist hier das erste Rennen zur Rotax Max Clubsportserie ist in Belleben geplant. Dieses soll als Nachtrennen über die Bühne gehen.
Auch Andreas Sirtl ist weiter aktiv. Alternativ dazu hat er sich 2021 im ADAC Sim Racing Rallye Cup Süd ein geschrieben. Auch hier macht Andi eine gute Figur nach fünf Events  liegt er auf Platz 10 von 26 Teilnehmern in der Meisterschaft.
Langsam keimt wieder ein bisschen Hoffnung auf beim MSC .Es wäre schön wenn man 2022 dann ohne Corona, 50 Jahre MSC Wiesau“ feiern  könnte.
 
Vorbereitung des Karts für den nächsten Trainingsheat
Von links: Vater Niklas, Teamkollege Matthias Schulte ,Mikka

 


 

Sim Racing als Ersatz für aktiven  Motorsport beim MSC
Sim Racing zu Deutsch Simulation Rennen heißt die neue Motorsportart. Dieser virtuelle Motorsport wird  in einer Art Simulation am Computer  durch geführt. In einem Rennspiel muss der Fahrer sein Fahrzeug versuchen zum Sieg zu steuern.
Nach dem in Zeiten der Pandemie fast kein aktiver Motorsport stattfindet, bildet  der Sim Sport eine gute Alternative um sich sportlich zu messen.2020 hat Andreas Sirtl seine ersten Erfahrungen mit dieser neuen Motorsportart gemacht. In dieser Saison hat er sich beim ADAC Sim Racing Rallye Cup Süd eingeschrieben.67 Teilnehmer starten in den drei Klassen die es beim Rallyesport gibt die Klasse R2, Klasse R5 und in der Gruppe A. Andreas (Andi) fährt einen Ford Fiesta R5 .In dieser Kategorie starten 26 Fahrer mit verschiedenen R5 Fahrzeugen. Es werden insgesamt 6 Läufe der Rallye Weltmeisterschaft gefahren. Mit jeweils 6 Wertungsprüfungen .Beginnend mit der Monte Carlo, Schweden, Deutschland, Polen, Spanien und Wales.
Erste Station war die legendäre Rallye Monte Carlo, hier konnte Andi in seiner ersten Rallye den 11.Platz  von 26 Fahrern erreichen. Ein Reifenschaden verhinderte einen Top Ten Platz. Er war trotzdem zufrieden mit dem Einstand in dieser Sim Rennserie. Als zweiter Event stand nun die Rallye Schweden auf dem Programm. Hier geht es bei hohen Geschwindigkeiten über  vereiste und verschneite Prüfungen durch die schwedischen Wälder. Mit dem etwas Undankbaren 4.Platz in der Klasse konnte er die Schweden Rallye beenden. Man kann schon gespannt sein wie er sich mit dem Ford Fiesta R5 bei der Deutschland Rallye schlägt hier werden wieder 6 Prüfungen auf Asphalt gefahren.

 


 

Die Legende lebt …
Bereits ein Jahr nach der Gründung des MSC Wiesau hatte man mit Erich Faltenbacher einen  sehr erfolgreichen Motorsportler. Mit seinem Fiat Abarth 1000 TCR gewann er 1973 die Nordbayerische ADAC Bergmeisterschaft. Mit diesem Titel legte er den Grundstein für eine lange Liste sportlicher Erfolge seit  Gründung des ADAC Ortsclubs Wiesau. Das Bild von der Zweiradeinlage beim Bergrennen in Happurg 1972 ging um die ganze Welt. Das Nachrichtenmagazin „Der Stern“ brachte damals in seiner Märzausgabe 1973 eine Kolumne über den Motorsport heraus unter dem Motto „Manchmal fahren Sie auch auf den Boden“. In dieser Kolumne ging es um akrobatische Aktionen von Autos bei Rennen.1975 verkaufte Erich Faltenbacher den Fiat Abarth nachdem er Beruflich weniger Zeit für sein Hobby hatte. Das Auto wechselte im Laufe der nächsten Jahre mehrmals die Besitzer. Nach einem Unfall bei einem Rundstreckenrennen in den 80iger Jahren verschwand der 1000 TCR in einer Garage. Die meisten dieser legendären Tourenwagen die Anfang der 70iger die Szene  dominierten sind entweder verschrottet oder verrostet. Originale Fiat Abarth 1000 TCR gibt es nicht mehr viele, die meisten sind Nachbauten. Auf der ganzen Welt vor allem in Italien existieren noch einige Exemplare.
Sie werden meistens von den Besitzern bei Historischen Motorsportveranstaltungen eingesetzt. Wie der Zufall es wollte fand der neue  Besitzer das Auto dann vor ca. 10 Jahren durch ein Kundengespräch. Der damalige Besitzer aus Ulm wollte in wieder aufbauen und nicht verkaufen. Nach langen zähen Verhandlungen gelang es ihm jetzt  den Fiat in seinen Besitz zu bringen. Nun wird der Fiat Abarth wieder  restauriert und neu auf gebaut. Die Substanz der Karosserie ist noch in einem guten Zustand. Der neue Besitzer  Michael Feyl aus Treuchtlingen will das Auto nun wieder so Instand setzen wie ihn Erich Faltenbacher  gehabt und gefahren hat. Aus diesem Anlass ist er an den Verein herangetreten wegen Bildmaterial und Ergebnislisten. Leider ist Erich Faltenbacher  vor 10 Jahren verstorben so dass er nicht mehr mit erlebt wie der restaurierte  Fiat Abarth 1000 TCR das Licht der Welt erblickt. Alte MSC Mitglieder, sein damaliger Mechaniker Engelbert Schmid und die Familie Faltenbacher werden nun dem neuen Besitzer die nötigen Infos  für die Restauration zu kommen lassen.
Besonders stolz ist man beim MSC Wiesau natürlich das das  Fahrzeug nach fast 50 Jahren noch existiert. Denn das Auto ist ein Stück Vereinsgeschichte. Nach Erich Faltenbacher fand sich eine Reihe von erfolgreichen Aktiven im Bergrennsport. Werner Härtl  und Jörg Twardokus sorgten in den späten 70igern für regionale Erfolge bei Bergrennen. Manfred Opel pilotierte Anfang der 80 gier einen Gruppe 1 Ford Fiesta. Mit dem H Fiat Ritmo konnte Detlef Bayer zahlreiche Klassensiege einfahren. Heinz und Claus Müller waren weitere schnelle Piloten. Mit Peter Gehret im Gruppe G Opel Kadett C sorgte ein weiterer Fahrer 1984 für einen Nordbayerischen Titel im Bergrennsport. Der erfolgreichste  dürfte wohl Josef  Wölfl sein  er gewann 1990 und 1991 mit einem Formel Ford 2000 ebenfalls den Titel eines Nordbayerischen Meisters. Nach der Jahrtausendwende sorgten Robert Bauer und Helmut Götzl sowie Stefan Müller im KW Gruppe H Berg Cup für Topplatzierungen mit ihren VW Polos  in den Klassen 1150 ccm und 1300 ccm.
Nicht nur Motorsportler waren dem Bergrennsport verbunden. Mit dem leider zu früh verstorbenen Roland Höfer hatte man einem recht beliebten Pressefachmann seine Bilder und Berichte fanden in der Motorsportpresse und Aktiven guten Anklang. Bis 1979 gab es den Bergpreis der Oberpfalz auch bekannt als Friedenfelser Bergrennen. Dieser fand auf einem Teilstück der Staatsstraße von Friedenfels nach Poppenreuth statt. Leider machten  Umweltauflagen eine Weiterführung  damals unmöglich.
2012 gelang es vor allem durch den Einsatz von dem Vorsitzenden des AC Friedenfels Stefan Schmalzreich die tradionelle Veranstaltung als Historische Berggleichmäßigkeitsprüfung wieder zum Leben zu erwecken. Mit dem Historischen Bergpreis Friedenfels gelang dem  AC Friedenfels und der MSC Wiesau 2015 und 2018 eine Weiterführung.
Als Anfang 2021 dann eine Anfrage wegen Bilder und Ergebnislisten zu den Fiat Abarth von Erich Faltenbacher kam war die Freude natürlich groß beim MSC Wiesau.

 

 


 

Die Corona wird auch 2021 in Geschehen des MSC Wiesau eingreifen
Zurzeit fährt der MSC Wiesau auf Sicht da die Pandemie weitere Planungen nicht zu lassen.
Eigentlich sollte Ende Januar wieder eine Orientierungsfahrt stattfinden. Auch die Monatsversammlungen im Januar und Februar musste man streichen. In der derzeitigen Lage wird wohl auch die geplante Jahreshauptversammlung im März nicht möglich sein. Auch eine virtuelle Veranstaltung ist hier nicht möglich. Diese wird man bei besseren Aussichten nachholen.
Trotz der Corona hat man wieder einige Termine eingeplant beim ADAC Ortsclub Wiesau. Vorausschauend auf den Mai will man den Jugendkartslalom auf dem Gelände der Berufsschule abhalten. Crossslalom wird es heuer keinen geben da es aus organisatorischen und terminlichen Gründen nicht möglich ist. Auch will man die 270 er Kartslalomveranstaltung des AC Waldershof unterstützen. Sofern das Bürgerfest der Marktgemeinde stattfindet wird man dort mit einem Oldtimertreffen dabei sein. Im August soll es mit dem Oldtimergleichmäßigkeitslalom eine weitere Möglichkeit für Inhaber älterer Automobile geben sich sportlich zu messen.
Im September wäre dann der Flugplatz in Erbendorf  Schauplatz  des Automobilslaloms.
Sobald es das Wetter und die Corona erlaubt wird die Jugendgruppe mit dem Training beginnen.
Hier hat man bereits gute Erfahrungen 2020  mit einem eigenen Hygeniekonzept gemacht was bei gutem Inzidenzwert durch aus durchführbar ist. Jugendleiter Johannes Jäger ist hier recht zuversichtlich. Auch bei den Aktiven ob Jung oder Alt des Motorsportclubs hofft man bald wieder in Lenkrad greifen zu können.
Ob es Meisterschaften und Veranstaltungen  geben wird und wann sie beginnen werden, ist zurzeit nicht vorhersehbar. Die Sitzungen der Dachverbände und Meisterschaften haben Größenteils noch nicht stattgefunden. Man hofft beim MSC vielleicht ab April wieder eine Monatsversammlung im Clubheim ab halten zu können. Sollte es in der zweiten Jahreshälfte besser werden würde man sich auch wieder am Ferienprogramm der Marktgemeinde Wiesau beteiligen. Ob der ADAC seinen geplanten Prüfdienst durchführt wird man rechtzeitig bekannt geben. Auch hinter dem ADAC Fahrradturnier das man mit der Schule Wiesau durchführt steht noch ein großes Fragezeichen. Ende November wäre dann noch die Weihnachtsfeier.
Ob die Veranstaltungen stattfinden und wie ausschauen, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. 2021 wird  die Pandemie auch noch für Einschnitte in das Clubleben des MSC Wiesau sorgen.
Im Jahr 2022 kann man dann hoffentlich bei besseren Aussichten  sein 50 jähriges Bestehen feiern.

 


 

Rückschau auf fast 50 Jahre……

Teil 5: Erfolgreiche Sportler und Historischer Motorsport

Neue Herausforderungen gab es gleich 2011. Der MSC Wiesau erhielt vom ADAC Nordbayern die Aufgabe den Nordbayerischen ADAC Kartslalom Endlauf aus zurichten. Am 31.Juli wurden auf dem Parkplatz der Berufsschule die Teilnehmer aus Nordbayern für den Bundesendlauf ermittelt. Bei strömenden Regen war dies keine leichte Aufgabe doch der Verein meisterte dies mit Bravour dank einer guten Teamarbeit. Auch führte man in diesem Jahr den Endlauf zur Bayerischen Junior-Slalom Meisterschaft auf dem Flugplatz Erbendorf durch. Auch hier leistete man mit dem AC Waldershof als Partner sehr gute Arbeit.
Der Höhepunkt dieses Jahrzehntes dürfte das wieder Aufleben des Friedenfelser Bergpreises sein. Dieser wurde 1979 letztmalig als Bergrennen durch geführt. 2012 gelang es  diese Veranstaltung als Historische Gleichmäßigkeit wieder zu aktivieren. Zusammen mit dem AC Friedenfels und dem AC Waldershof konnte man ein Ausrufezeichen im Historischen Sport setzen. 2015 und 2018 folgte die 2.und 3.Auflage diese Events der immer wieder viele Teilnehmer und Zuschauer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland in das Steinwald Dorf lockt. Einen großen Anteil an diesem Erfolg hat der Vorstand des AC Friedenfels Stefan Schmalzreich.
Mit dem Automobilslalom in Erbendorf war man inzwischen bei den Veranstaltungen mit 160 und mehr Teilnehmern angelangt. Eine Zahl die den Club an die Grenzen des machbaren und eines fairen Wettbewerbes brachten da die letzten bei Dunkelheit ihre Läufe absolvierten. Mit einer Starterbegrenzung und Vornennung garantiert man wieder vernünftigen Sport. Auch die Jugendkartslaloms verzeichneten mehr als 100 Starter /innen. Dank der Mitglieder, Helfern und Eltern waren diese Veranstaltungen immer von Erfolg gekrönt.
Im Rahmen des  Bürgerfestes findet ein Oldtimertreffen mit Ausfahrt statt. Elternturniere, ADAC Trainingslager, ADAC Fahrradturniere, Hüttenabende sowie Ferienlager der Jugend sind weitere Events. Ab 2016 hielt der Orientierungs Sport wieder Einzug. Dank Manfred Keller und seiner Helfer  immer wieder ein Highlight.
Auch Crossslaloms gibt es wieder beim MSC. Neumitglied Hansi Walter organisierte in den letzten Jahren auf dem KTM Ring in Höchstädt Veranstaltungen. Mit dem Werner Marth Gedächtnis Crossslaloms wird auch an den viel zu früh verstorbenem erfolgreichem Mitglied gedacht. Auf dem Gelände der  Berufsschule hat die Jugend eine neue Heimat gefunden. Dank der Leitung der Schule und des Landkreises sowie der Marktgemeinde darf man dort Trainings und Turniere durchführen. Mit dem 270 er Kartslalom bietet der Verein eine Sportart an die billigen Motorsport ermöglicht.
Mit 15 bis 20 Jugendlichen zählt man in Nordbayern immer noch zu den aktivsten Clubs.
2015 übernahm Michael Sollfrank dann das Amt des Jugendleiters von Karl-Heinz Dietrich.  2019 trat dann Johannes Jäger das Amt des Jugendleiters an. Zusammen mit Andreas Sirtl kümmert er sich um die Belange der Jugend. Trotz zurückgehender Mitgliederzahlen, gelingt es dem Verein immer wieder vernünftige und erfolgreiche Veranstaltungen auf die Beine zu stellen.
Auch die Erfolge der Sportler können sich sehen lassen. Im Kartslalom sowie im Slalom Juniorbereich zählt der MSC  immer noch zu einer guten Adresse in Bayern und Deutschland. 2011 konnte Oliver Thiem als erster Fahrer des MSC den Bundesendlauf im Kartslalom des ADAC gewinnen. Mit weiteren guten Platzierungen bei Landesmeisterschaften und Deutschen Meisterschaften zeigte er seine sportliche Stärke. Auch nach dem Umstieg ins Auto war er beim ADAC Junior Cup recht erfolgreich.
Auch Luis Sollfrank konnte mit zahlreichen Topergebnissen sich glänzend in Szene setzten (Bayerischer Meister und Deutscher Meister mit der Mannschaft des BMV) Lena Bock, Günther Dittner, Ramon Korte(Bayerischer Meister 2014), Niklas Schmitt (Bayerischer Meister 2019, Deutscher Mannschaftsmeister)alle mit Topergebnissen. 2019 tauchte ein neuer Name am Fahrerhimmel auf. Nach seinen Erfolgen beim Kartslalom 2018 wechselte Mikka Trapp auf die Rundstrecke. In der Rotax Max Challenge bringt er es 2019/20  zu beachtlichen Ergebnissen.
Andreas Sirtl  und Johannes Jäger gehen erfolgreich bei  270 er Kartslaloms an den Start. Noel Bladek konnte alle regionalen Meisterschaften im Jugendkartslalom 2019 gewinnen. Sven Seidel schaffte den Umstieg vom Jugendbereich zu den Erwachsenen. Mit seinen Topleistungen sorgt er immer wieder bei Crossslaloms und Slaloms für erstaunen bei der Konkurrenz. Selbst unsere Sportkameraden aus Österreich mussten ihre Elite auffahren um im Paroli zu bieten.
Martina Mark und Manfred Keller zählen zur Creme della Creme des Orisports in Bayern.
Auch der Bergrennsport  war wieder beim MSC auf dem Vormarsch. Robert Bauer, Helmut Götzl und Stefan Müller zählen zu den schnellsten Piloten im Berg Cup mit ihren VW Polos. Franz Negratschker Jun. fährt neben seiner Tätigkeit als Sportleiter recht erfolgreich Rallye. Heinz Neumeier, Hansi Walter und Manfred Keller sorgen bei Meisterschaften immer wieder für  Podestplatzierungen bei Slaloms.
Werner Härtl bringt einen VW Golf bei NAVC Rundstreckenrennen an den Start. Nach dem erfolgreichen Einstieg mit einem seriennahen VW Golf 3 GTI erfolgte der Umstieg auf eine verbesserten VW Golf 5.
Leider hat die Corona Pandemie 2020 den MSC etwas ausgebremst, aber nicht lahm gelegt. Ori, Jugendkarttraining und einige Monatsversammlungen sowie Hauptversammlung konnte durch geführt werden.
Hoffen wir dass es im Laufe 2021 besser wird. Dann könnte der Club 2022 das 50 jährige Bestehen feiern.
Zum Schluss meiner Ausführungen noch ein paar Worte. In diesem Rückblick habe ich versucht nach meinen Recherchen die Geschichte des MSC Wiesau in Stichpunkten dar zustellen. Es gäbe noch eine Menge was in den letzten 48 Jahren geboten wurde und den MSC bewegt hat. Vergessen sollten wir auch die nicht, die den MSC immer unterstützt haben vor allem die Marktgemeinde Wiesau, den ADAC, Sponsoren, Gönner und die die nicht mehr unter uns sind. Mit deren Arbeit wurde viel geleistet, meist im Hintergrund. All das hat dazu bei getragen das wir fast 50 Jahre tollen Sport, Gesellschaftlich und zum wohle aller beigetragen haben.
   
Plakat Historischer Bergpreis Friedenfels  2012  Streckenskizze Historischer Bergpreis Friedenfels 
   
Helmut Götzl Bergrennen Hauenstein  Gruppe H 1300 ccm  Robert Bauer Bergrennen Schleiz Gruppe H  1150 ccm 
   
Oliver Thiem  ADAC Bundesendlaufsieger 2011 Klasse 1 Jugendgruppe 2010/2011
Niklas Schmitt Bayerischer Meister 2019 Klasse 5 Sven Seidel Erfolgreicher Nachwuchsfahrer des MSC Wiesau
Martina Mark mit Coach Manne Keller Werner Härtl  Erfolgreicher Rundstreckenpilot
   
  Franz Negratschker Junior (Auch auf Schotter am Limit) Begehrte Pokale bei der Ori
(Kolbenform angefertigt von Mane Keller) 
   
Günther Dittner  ADAC Bundesendlauf Kupenheim Luis Sollfrank Bayerischer Meister und
ADAC Nordbayerischer Endlauf Sieger   2015
Mikka Trapp Einstieg in Rotax Max Serie Ramon Korte und Lena Bock mit Betreuer bei Deutscher
Kartslalommeisterschaft 2014 in Suhl
 Regional Pokal Oberfranken Club des Jahres 2013 Siegerehrung Regional Pokal Oberfranken 2018 

 


 

Rückschau auf fast 50 Jahre ……..

Teil 4: Das neue Jahrtausend, schnelle Damen und Spitzenleistungen.

Das neue Jahrtausend brachte einige Veränderungen auch im MSC. Bereits 1998 hatte Franz Höcht das Ruder des MSC Schiffs übernommen. Mitte 2000 gab es für den Verein einen harten Schlag zu verkraften. Überraschend verstarb der langjährige Schriftführer und Pressereferent Roland Höfer. Roland war in Motorsportkreisen kein Unbekannter. Seine Berichte und Reportagen machten ihn bei anderen Fahrern und Veranstaltern recht beliebt. Im Juli 2002 feierte man dann das 30 jährige Bestehen des ADAC Ortsclubs Wiesau. Dank der Jugendmitglieder konnte man noch gute Mitgliederzahlen verzeichnen.
In diesem Jahr übernahm auch Karl-Heinz Dietrich das Amt des Jugendleiters. Dietrich stellte sich dieser Herausforderung. Durch die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers Horst Seidel war natürlich die Latte ziemlich hoch gelegt. Er übernahm eine erfolgreiche Gruppe mit Fahrern wie Florian und Jens Zimmert, Markus Fröhlich, Daniel Pötzl, Samuel  und Johannes Islam, Philipp Hösl sie alle zählten zu der Deutschen Elite im Kartslalomsport. Neue Namen tauchten in den Ergebnislisten ganz vorne in den nächsten Jahren auf. 20 Fahrer und Fahrerinnen und mehr verzeichnete die Jugendgruppe in den nächsten Jahren des neuen Jahrtausends.
Sven Seidel (Deutscher Meister 2007, mehrfacher Bay. Meister) Nick Ederer (3- facher Bayerischer Meister) Jannik Bauernschmidt, Andreas Sirtl, Thomas Burkhart, Jochen Gold und Frank Czurda, Jasmin und Nadine Käs.
Als diese Karrieren im Jugendbereich zu Ende gingen schaffte er es immer wieder Kinder und Eltern für den Jugendsport zu begeistern. Mit Niklas Sporrer, Lukas und Fabian Brosch, Lena Bock, Fabian Wolfrum, Christian Häckl, Simon  Stoces und Sebastian Meyer stand die nächste Generation im Mittelpunkt.
2009 ging dann Niklas Schmitt als Neuling an den Start. Martina Mark errang beim Bundesendlauf 2010 in Embsen die Vizemeisterschaft.Lukas(Luki) Brosch belegte Rang 3.bei der DKSM in Hagen. Erfolge reihten sich an Erfolgen auch dank seines Vertreters Harald Seidel und den Eltern der Kids.
Auch wagten einige den Sprung auf die Kartrundstrecke, Tobias Härtl, Philipp Hösl, Michael Mitlmeier und Sven Seidel. Dominik Schraml und Tommi Neumann hatten bereits ihre ersten Erfolge auf der Rundstrecke. Dominik Schraml im Formelsport und Tommi Neumann gewann 2008 die Mini Challenge eine Tourenwagen Serie. Auch Tobias Härtl machte seine ersten Schritte mit Vater Werner im Tourenwagen.
Phillip Hösl belegte 2007 bei der Deutschen Juniorslalommeisterschaft Platz 15 von 77 Teilnehmern Andrea Neumeier zusammen mit Manne Keller und Vater Heinz mischte im Slalom und Rallyesport vorne mit. Neben Andrea hatte der Verein noch Daniela Seidel ebenfalls eine schnelle Dame zusammen mit Ehemann Harald tauchte der blaue Opel Corsa immer ganz vorne in den Ergebnislisten auf. Auch Willi Greger, Werner Marth waren immer bei den Topplatzierungen dabei.
Karl-Heinz Dietrich wechselte zum Berg, neben seiner Arbeit als Jugendleiter schaffte er 2001 den 10.Platz in der Deutschen Bergthrophäe für Tourenwagen. Thomas Hanauer brachte eine Audi S2 bei Rallyes an den Start. Mit Stefan Müller sorgte ebenfalls ein junger Nachwuchsfahrer für Aufsehen in der Slalomszene. Er und Sebastian Zaruba bildeten das Slalom Juniorteam. Robert Bauer und Helmut Götzl sorgten für erste Schlagzeilen bei Bergrennen. Später auch Stefan Müller.
Neben dem Autoslalom und 2 Jugendkartslalom  war mit dem Wiesauer Oldtimer Treffen ein neuer Event geschaffen worden. Mit der Stiftlandrallye konnte man an alte Zeiten anknüpfen. Mit den drei Nachbarclubs wurde diese 5-mal mit dem Rallyezentrum auf dem Rasthof Mitterteich erfolgreich ab gehalten. Beteiligung an Bürgerfest, Fahrradturniere, Ferienlager der Jugend, Ausflügen und Besuch von Siegerehrungen waren ebenfalls weiter im Programm. Bei der Motorsport Ausstellung im KEC in Marktredwitz organisiert von Werner Härtl war man zu gegen.
Georg Klarner, Manfred Plattner und vor allem Hermann Muckhof brachten mit den Oldtimerfreunden frischen Wind in den Verein. Auch in den ersten 10 Jahren des neuen Jahrtausends gab es eine Menge Highlights beim MSC.
 Festprogramm 2002 zum 30 Jährigen bestehen  Siegerehrung Oldtimer zum 30 jährigen
 
  ADAC Veteranen Ausfahrt zum Bürgerfest des MSC 2000-2010
 
Nick Ederer 3maliger Bayerischer Meister Karl-Heinz Dietrich Klassensieg beim Bergrennen in Wolfsfeld
Gesamtsieger der 1.ADAC Stiftland Rallye  Pfeiffer /Bayer  BMW M 3 Nachwuchsfahrer   Stefan Müller
Deutscher Meister 2007 Sven Seidel Kartslalommannschaft 2001
 
Rallyeteam  Neumeier Kartslalom Mannschaft 2009
Rallyeteam Hanauer /Linkel Jugendgruppe 2002 im Ferienlager Amberg

 

 

Rückschau auf fast 50 Jahre  ………

Teil 3: Die 90 iger Ausbau der Jugendarbeit und Rallye Weltmeisterschaften

Der weitere Ausbau der Jugendarbeit war einer der Schwerpunkte Anfang der 90iger. Horst Seidel war es inzwischen gelungen eine schlagkräftige junge Mannschaft auf zu bauen. Unterstützt von den Eltern der Kids konnte man viele Erfolge feiern. Namen wie Christian Grabe , Holger Schabl, Alexander Hederer, Bernd Zeitz  erreichten Topplatzieren in den Meisterschaften. Auch Neulinge sorgten für Aufsehen. Die Neumeier Sisters, Tommi Neumann, Sebastian Zaruba, Steffi Burner, Jürgen Bormann usw. Training fand auf dem Rasthof Mitterteich statt, dank des Besitzers Alfred Wedlich der ein Herz für den Motorsport hatte.
1992 feierte man dann das 20 jährige Vereinsjubiläum im Schmuckergarten. Ein Fest das mit Höhepunkten nur so gespickt war. Mit dem Auftritt des Nockalm Quintetts hatte man einen Volltreffer gelandet, hatten die doch in diesem Jahr den Grand Prix der Volksmusik gewonnen. Eine Verlosung die es in sich hatte, erster Preis ein nagelneuer VW Polo und weitere tolle Preise. An allen Tagen herrschte im Festzelt eine tolle Stimmung. Die Besucherzahlen des Faschingsballes gingen leider zurück was dazu führte das dieser nicht mehr durch geführt wurde. Auch musste man 1993 aus Umweltgründen den beliebten Eisslalom auf den Teichen streichen.
Dennoch waren die Terminkalender noch gut gefüllt und mit Siegerehrungen von Meisterschaften, Beteiligung an Bürgerfesten usw. war man gesellschaftlich noch gut vertreten. Durch die Jugend kamen auch hier neue Events dazu Osterausfahrten, Elternkartturniere, Vorführungen.
Bei den Motorsportlichen Veranstaltungen musste man sich neuen Herausforderungen stellen.
Umweltbewusstsein und  immer mehr motorsportlichen Auflagen sorgten dafür dass die Rallye eingestellt werden musste. Dafür  fand man im Slalombereich Ende 90 eine neue Heimat. Nach dem die Veranstaltungen bis dato auf Straßen (Hirschentanz, Hundsbach) stattfanden, gelang dem damaligen Sportleiter Jürgen Dagner die Kontakte zum Flugplatz Erbendorf herzustellen. Nach einer gelungenen Premiere findet dort seit dem einmal jährlich ein Autoslalom statt.1995 hatte man dort auch schon eine Kartslalomveranstaltung abhalten können.
Neben der Jugend sorgten auch die Aktiven für Schlagzeilen. Mit Josef Burkhard  hatte man einen der schnellsten Rallyefahrer auf nationaler Ebene. Zusammen mit Helmut Stock bzw. Walter Prechtl kämpfte er erfolgreich in den Jahren 1988-1990 im ONS Peugeot 205 Cup. Er wagte nach dem erfolgreichen Einstieg Ende der 80iger nun den Sprung in die Deutsche Rallye Meisterschaft. Zusammen mit seinem damaligen Beifahrer Teddy Schaller gelang ihm das Kunststück 1994 mit einem seriennahen Gruppe N Ford Escort Cosworth die zur Deutschen Meisterschaft zählte Wittenberg Rallye zu gewinnen. Auch konnte er in diesem Jahr bei der Portugal Rallye einen Lauf zur Weltmeisterschaft den 14.Gesamtrang feiern.
Auch Josef Wölfl sorgte für starke Erfolge mit einem Formel Ford gewann er 1990 und 1991 die Nordbayerische ADAC Bergmeisterschaft. Werner und Josef Härtl waren zwei weitere Fahrer am Berg.
Die Slalomfahrer waren eine Macht. Hans Fachtan, Helmut Götzl, Helmut Schraml  holten fleißig Meisterschaften. Die Mannschaftstitel alleine 10-mal sicherte man sich den NOO Pokal im Slalom.
Dazu ADAC Städte- Slalomerfolge und Regionalpokal Oberfrankentitel waren an der Tagesordnung.          Sogar bis nach Hamburg reiste man um sich mit der Norddeutschen Elite zu messen.
„Wenn die da nicht hoch gekommen wären hätt, s ja ganz gut ausgesehen “  (Kommentar eines Norddeutschen Slalomcracks nach lesen der Ergebnisliste)
Mit Ramona Dagner hatte man eine der schnellsten Damen der damaligen Zeit beim MSC. Mit dem schnellen VW Polo ihres Vaters Emmeran Zeitler zeigte sie der Konkurrenz öfters mal den Auspuff. Sogar Gesamtsiege gingen auf ihr Konto. Auch Jürgen Dagner, Karl-Heinz Dietrich und Neuling Peter Dobner  feierten tolle Erfolge.
Mit Werner Marth  hatte man einen der besten Crossslalompiloten der 90er mit Willi Greger und Harald Seidel fand er erfolgreiche Mitstreiter. Anfangs auf Werners Winterauto (Opel Kadett D) später auf dem VW Golf GTI 1 der auch das blaue Wunder genannt wurde.
Mit den Wiesauer Oldtimerfreunden gab es eine neue Gruppe die sich den alten Fahrzeugen widmeten. Sie sind inzwischen eine feste Größe beim MSC.
 
 Festprogramm des 20 Jahre MSC Wiesau  Festausschuss 20 Jahre MSC Wiesau
 
 MSC Kartslalomteams in den 90igern
  Ob im Opel Kadett oder im VW Polo vom Didi: Hans Fachtan ließ der Konkurrenz keine Chance !
 
  Josef Burkhard Teddy Schaller Gesamtsieger der Rallye Wittenberg 1994  Team Burkhard / Schaller
 Detlef Bayer im Gruppe H Fiat Ritmo (1150 ccm)  Josef Wölfl Formel Ford 2000
(Nordbayerischer ADAC Bergmeister 1990 und 1991)
 Vorstand Mitte der 90iger  Erfolgreiche Slalommannschaften 1990-1997

 


 

Rückschau auf fast 50 Jahre………………

Teil 2 :Die 80iger und Aufbruch zu Neuem und Bau eines Clubhauses

Anfang der 80iger reifte der Gedanke das Geld das der MSC im Laufe der letzte Jahre erwirtschaftet hatte zu investieren. Zwei Vorschläge wurden bei den Monatsversammlungen diskutiert. Der Bau eines eigenen Clubhauses und der Bau eines Verkehrsübungsplatzes im Raum Wiesau. Letztendlich setzte sich der Bau eines Clubhauses durch.1982 erwarb man in der Schönfelderstraße ein Grundstück und 1983 wurde bereits vor dem Winter Richtfest gefeiert.1987 erfolgte nach Fertigstellung dann die Einweihung des neuen Clubhauses. Über 4000 Stunden freiwilliger Arbeitsleistung der Clubmitglieder waren in den Bau mit eingeflossen. Dank dieser Hilfe und der Wiesauer Firmen konnte man stolz auf das eigene Heim sein.1982 übergab der Vorsitzende Georg Klarner auch dann den Stab des Vorsitzenden an Dr.German Pledl.
Er baute in den darauf folgenden Jahren eine Führungsmannschaft aus alten und neuen Vorstandsmitgliedern für die Zukunft auf. Auch konnte man 1982 im Schmuckergarten das 10 jährige feiern. Ein Fest mit vielen Highlights. Motorsportlich lief es in den 80 iger auch wieder recht gut. Leider wurden die Auflagen von Seiten der Behörden immer schwieriger. Naturschutz und Umweltschutz waren in den Vordergrund getreten.
Vor allem dem damaligen Sportleiter Horst Seidel gelang es immer wieder den Anforderungen der Behörden durch Fortbildung und zeitlichen Mehraufwand Veranstaltungen zu ermöglichen. Aufgrund seiner Erfahrungen wurden die Rallyes und Slaloms immer ein Erfolg auch in Zeiten des Umweltbewusstseins. Umdenken fand auch im Bereich Jugendarbeit statt.Jugendkartsalom wurde beim MSC geboren. Auch der Beitritt zum Bayerischen Motorsportverband und BLSV waren weitere Anstrengungen die Horst Seidel zu Verdanken sind.
Mit mehr als 20 aktiven Sportfahrer beteiligten sich an Rallyes, Berg-Rundstreckenrennen, Slaloms und Crossveranstaltungen.
Die Schnurrer Brüder oder Müller/Forster, das Team Fischer /Ehbauer und Schinhärl/Fachtan sorgten bei Rallyes immer wieder für Aufsehen. Detlef Bayer ein junger Nachwuchsfahrer mischte in der Bergszene mit, neben ihm auch noch Heinz und Claus Müller sowie Uve Hoffmann und Peter Gehret. Bernhard Stock  mit Co Walter Prechtl waren erfolgreich im Opel Junior Cup unterwegs. Hans Jürgen Schmidt sorgte für Top Ergebnisse in der Deutschen Slalommeisterschaft.
Mitte der 80iger sorgten die roten Teufel(5 rote VW Polos) für zahlreiche Erfolge bei Slaloms. Die Truppe um Reinhard und Roland Bayer, Helmut Dostler, Karl-Heinz Jankte und Karl-Heinz Dietrich und Gastfahrer Horst Seidel sorgten für Topergebnisse in den Meisterschaften. Auch mit Werner Marth konnte man einen neuen Fahrer begrüßen. Ende der 80iger tauchte ein neuer Fahrer am Himmel auf Josef Burkhard.
Ende des Jahrzehntes war man als erster Ortsclub des ADAC bereit neue Wege zu gehen. Jugendkartslalom hieß die neue Sportart. Schon bald fand sich um Horst Seidel eine Mannschaft die Trainingsveranstaltungen abhielten. Mit Günther Schabl, Norbert Stark und weiteren baute er innerhalb kurzer Zeit eine schlagkräftige Mannschaft auf. Junge Fahrer Holger Schabl, Alexander Hederer usw waren die ersten Erfolgsträger weitere folgten. Nur das Sportgerät war Aufgrund des 2 Takt Motors etwas anfällig. Dank des damaligen 2.Vorstandes Erich Faltenbacher und Spenden weiterer Personen auch der Gemeinde Wiesau konnte man 1989 zwei Neue Slalomkarts angeschaffen. Auch die neuen Viertakt Honda Motoren erwiesen sich als wirtschaftlicher.
Bei den Mannschaften des ADAC Nordbayern bei einem der ersten Bundesendläufe im Kartslalom waren viele Wiesauer dabei.
 Autoslalom auf der im Bau befindlichen A 93 Ausfahrt Falkenberg Feier des 10 Jährigen Jubiläums im Wiesauer Schmucker Garten
Vorstand 1982 mit neuen Vorsitzenden Dr.German Pledl Jugendkartslalomvorführung Anfang der Achtziger
 Viele Zuschauer beim Crosstraining auf dem Feld der Familie Zeitler in Voithenthan Monatsversammlung 1980
 
Vorstandmitglied Roland Plab beim Versuch in einen Formel 1 Renner ein zu steigen beim 10 Jährigen (weiter kam er nicht rein)   Hans Jürgen Schmidt (Opel Kadett )Rennslalom Nürnberg
Clubheim Schönfelderstraße Einweihung August 1987  Roter Teufel: Reinhard Bayer (Slalom AC Kirchentumbach) 
   
Übergabe der ersten Viertakt Slalomkart
(Vorstand Dr.German Pledl und Adolf Fichtner einem
Gönner des MSC)
Rallyeteam Stock/Prechtl beim Opel Junior Cup mit vollem Einsatz

 


 

Einblick in den Werdegang des Motorsportclubs Wiesau
Rückschau auf fast 50 Jahre……………
Teil 1 :Die Anfänge und wilden 70er.Bereits um 1950 gab es in Wiesau eine Gruppe die begeistert von Motoren und Geschwindigkeiten waren. Wie mögen sie damals aus gesehen haben sie Ausfahrten rund um den Steinwald.
Es war eine Zeit von keinen geteerten Straßen nur Feldwege und Schotterstraßen. Unterwegs immer am Limit. Schwerpunkte waren damals Motorräder, NSU, Horex, BMW usw. Das Automobil hielt erst später Einzug in Wiesau.
Über 20 Jahre später erst gründete eine Gruppe Motorsportfans den MSC Wiesau. Genau am 18.03.1972 fand die Gründungsversammlung statt. Fast 100 Gründungsmitglieder konnte man dort begrüßen. Als ADAC Ortsclubs konnte man die Zahl  der Mitglieder in den nächsten Jahren deutlich steigern.300 und mehr Mitglieder waren in den 70er in Wiesau beim MSC an der Tagesordnung. Geführt wurde der Verein vom damaligen Wiesauer Fahrlehrer Georg Klarner der ein Team um sich aufbaute das den Club schnell in gesellschaftlicher und motorsportlicher Sicht nach vorne brachte. Mit Erich Faltenbacher hatte man bereits 1973 ein sportliches Aushängeschild. Er gewann mit seinen Fiat Abarth TCR die Nordbayerische ADAC Bergmeisterschaft.
Durch diesen Erfolg machte man sich schnell einen Namen in Süddeutschland. Zahlreiche Erfolge feierte man bei Orientierungsfahrten und Slaloms. Adolf Fichtner, Günther Steinhauser, Horst Otto Seidel, Hans Jürgen Schmidt, Lothar Rathfelder, Werner Härtl, Jörg Twardokus, Manfred Opel , Franz Negratschker sen. und viele weitere Sportfahrer konnten zahlreiche Erfolge für den MSC einfahren.
Die motorsportlichen Veranstaltungen die der MSC ausrichtete waren damals schon auf einen hohen Niveau. Eisslaloms, Slaloms, Orientierungsfahren, Fuchsfahrten waren  jedes Jahr im Terminkalender Mitte der 70 er kamen dann noch die ersten Rallyes dazu. Starke Teilnehmerzahlen rundeten das Bild ab. Die Genehmigungsverfahren waren damals einfacher. Zuschauer von 1000 und mehr beim Eisslalom auf den Wiesauteich keine Seltenheit. Auch die Verkehrserziehung stand im Vordergrund Fahrrad-und Motorradturniere waren bestens besucht.
Gesellschaftlich war der Faschingsball das Aushängeschild. Jedes Jahr zog es hunderte von Faschingsnärrischen in die Schulturnhalle. Ernst Hanisch der für die Ausstattung des Saales zuständig war schaffte jedes Jahr immer wieder eine tolle Atmosphäre zu schaffen. Mit gemalten großen Bildern baute er die Ereignisse sprich Vorkommisse über das abgelaufene Jahr des MSC in die Dekoration mit ein (da gab es Viele…). Die Weihnachtsfeiern im Forstersaal waren bis auf den letzten Platz gefüllt.Waldfeste bei den Wiesauer Waldseen lockten viele Gäste an. Auch die alljährliche Sternfahrt nach Meran (Südtirol) war ein absolutes Highlight.
Teil 2 folgt:Die 80 er und….
 
 Erich Faltenbacher Nordbayerischer ADAC Bergmeister 1973
 
 Faschingsbälle in der Schulturnhalle
 
 Hoch das Rad! Horst Seidel 1979 beim Rennslalom in Nürnberg
 
 Sportlerehrung in den 70er
 
 Dillus (Adolf Fichtner) testet seinen BMW  in den 70ern auf Schwimmtauglichkeit !