MSC Wiesau Aktuell 2021

Platz 8 beim ADAC Sim Racing Rallye Cup  des ADAC Südbayern für  Andi Sirtl
67 Teilnehmer schrieben sich in den drei Klassen die es beim ADAC Sim Racing Rallye Cup Süd des ADAC Südbayern  ein. In der Klasse R2, Klasse R5 und in der Gruppe A.  Andreas (Andi) fuhr einen Ford Fiesta R5. In dieser Kategorie hatten 26 Fahrer mit verschiedenen R5 Fahrzeugen gemeldet.  Insgesamt  wurden 6 Läufe der Rallye Weltmeisterschaft gefahren. Mit jeweils 6 Wertungsprüfungen Beginnend mit der Monte Carlo, Schweden, Deutschland, Polen, Spanien und Wales.
Erste Station war die legendäre Rallye Monte Carlo, hier konnte Andi in seiner ersten Rallye den 11.Platz von 26 Fahrern erreichen. Ein Reifenschaden verhinderte einen Top Ten Platz. Er war trotzdem zufrieden mit dem Einstand in dieser Sim Rennserie. Als zweiter Event stand die Rallye Schweden auf dem Programm. Hier ging  es bei hohen Geschwindigkeiten über vereiste und verschneite Prüfungen durch die schwedischen Wälder. Mit dem etwas Undankbaren 4.Platz in der Klasse konnte er die Schweden Rallye beenden. Man konnte gespannt sein wie er sich mit dem Ford Fiesta R5 bei der Deutschland Rallye schlägt auch hier wurden wieder 6 Prüfungen diesmal auf Asphalt gefahren. Nachdem er  immer besser zu Recht kam wollte er hier wieder ein Topergebnis einfahren. Mit Platz 7 konnte Andi gut leben.
,, Bei der Rallye Polen wäre mehr drin gewesen“ so Andi. Ein Reifenschaden auf am Anfang der langen Etappe verhinderten einen Podestplatz. Auf der letzten Prüfung fuhr er die 3.beste Zeit der 26 R 5 Autos. In Spanien fehlte etwas der Speed  und  wieder ein Reifenschaden  Platz 12 mehr war nicht drin. Die letzte Station war dann die Rallye Wales einem Klassiker des Rallyesports im Mutterland des Motorsports in England. Andi wollte noch mal voll angreifen. Leider vergriff er sich im Setup des Ford Fiesta auf den ersten 3 WP, so dass am Ende nur der 9.Rang rauskam.
Nach diesem letzten Lauf war er nicht ganz zufrieden  mit seiner Leistung ,, Es wäre mehr drin gewesen  auch die vielen Reifenschäden kosteten viel Zeit “ so Andi nach Abschluss des ADAC Sim Rallye Cups Süd.
In der Meisterschaft konnte er einen guten 8.Rang belegen. Mit diesen Platz  kam er durch aus zufrieden sein in seiner ersten Saison.
Die Siegerehrung findet dann im Oktober im Rahmen der ADAC Drei Städte Rallye in Freyung statt, sofern aktiver Motorsport möglich ist.

Hoffen auf die zweite Jahreshälfte und kleine Lichtblicke
Zurzeit stehen fast alle Räder still beim MSC. Die Jahreshauptversammlung, Monatsversammlungen wurden abgesagt. Der für den 1.Mai geplante Kartslalom wurde auf den 30.5.2021 verschoben.
Da die Inzidenzwerte im Landkreis Tirschenreuth die letzten Wochen doch deutlich nach unten gehen plant die Jugendgruppe sobald wie möglich mit dem Training an Samstagen wieder zu beginnen.
Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr zeigten mit einem vernünftigen Konzept sind die Vorgaben durch Bund und Länder zu erfüllen.
Nach dem auch 2021 das Wiesauer Bürgerfest abgesagt wurde wo ein Oldtimertreffen geplant war, hofft man auf den August und der zweiten Jahreshälfte wieder Veranstaltungen machen zu können. Planungen laufen hier zu.
Sollte es möglich sein, will man den Autoslalom durch führen. Weiter ist an einen Oldtimer Gleichmäßigkeitsslalom für Old-und Youngtimer gedacht. Auch Monatsversammlungen und die Weihnachtsfeier.
Weiter fast man in den nächsten Monaten eine Renovierung am MSC Clubhaus ins Auge. Streichen der Holzfassade will man durch führen.
Für einige aktive ist es doch möglich dem aktiven oder passiven Motorsport nach zu gehen.
Nachwuchsfahrer Mikka Trapp absolviert zurzeit Trainingseinheiten  in Wackerdorf. Ermöglicht wird im das durch seine Lizenz. Mikka  gelang  durch seine Leistungen  der letzten Jahre der Erwerb der A- Lizenz im Kartsportrennsport. Diese A- Lizenz ermöglicht ihm als Profi geführt zu werden was auch einen Start bei internationalen Rennen zulässt. Für Ende Mai ist hier das erste Rennen zur Rotax Max Clubsportserie ist in Belleben geplant. Dieses soll als Nachtrennen über die Bühne gehen.
Auch Andreas Sirtl ist weiter aktiv. Alternativ dazu hat er sich 2021 im ADAC Sim Racing Rallye Cup Süd ein geschrieben. Auch hier macht Andi eine gute Figur nach fünf Events  liegt er auf Platz 10 von 26 Teilnehmern in der Meisterschaft.
Langsam keimt wieder ein bisschen Hoffnung auf beim MSC .Es wäre schön wenn man 2022 dann ohne Corona, 50 Jahre MSC Wiesau“ feiern  könnte.
 
Vorbereitung des Karts für den nächsten Trainingsheat
Von links: Vater Niklas, Teamkollege Matthias Schulte ,Mikka

 


 

Sim Racing als Ersatz für aktiven  Motorsport beim MSC
Sim Racing zu Deutsch Simulation Rennen heißt die neue Motorsportart. Dieser virtuelle Motorsport wird  in einer Art Simulation am Computer  durch geführt. In einem Rennspiel muss der Fahrer sein Fahrzeug versuchen zum Sieg zu steuern.
Nach dem in Zeiten der Pandemie fast kein aktiver Motorsport stattfindet, bildet  der Sim Sport eine gute Alternative um sich sportlich zu messen.2020 hat Andreas Sirtl seine ersten Erfahrungen mit dieser neuen Motorsportart gemacht. In dieser Saison hat er sich beim ADAC Sim Racing Rallye Cup Süd eingeschrieben.67 Teilnehmer starten in den drei Klassen die es beim Rallyesport gibt die Klasse R2, Klasse R5 und in der Gruppe A. Andreas (Andi) fährt einen Ford Fiesta R5 .In dieser Kategorie starten 26 Fahrer mit verschiedenen R5 Fahrzeugen. Es werden insgesamt 6 Läufe der Rallye Weltmeisterschaft gefahren. Mit jeweils 6 Wertungsprüfungen .Beginnend mit der Monte Carlo, Schweden, Deutschland, Polen, Spanien und Wales.
Erste Station war die legendäre Rallye Monte Carlo, hier konnte Andi in seiner ersten Rallye den 11.Platz  von 26 Fahrern erreichen. Ein Reifenschaden verhinderte einen Top Ten Platz. Er war trotzdem zufrieden mit dem Einstand in dieser Sim Rennserie. Als zweiter Event stand nun die Rallye Schweden auf dem Programm. Hier geht es bei hohen Geschwindigkeiten über  vereiste und verschneite Prüfungen durch die schwedischen Wälder. Mit dem etwas Undankbaren 4.Platz in der Klasse konnte er die Schweden Rallye beenden. Man kann schon gespannt sein wie er sich mit dem Ford Fiesta R5 bei der Deutschland Rallye schlägt hier werden wieder 6 Prüfungen auf Asphalt gefahren.

 


 

Die Legende lebt …
Bereits ein Jahr nach der Gründung des MSC Wiesau hatte man mit Erich Faltenbacher einen  sehr erfolgreichen Motorsportler. Mit seinem Fiat Abarth 1000 TCR gewann er 1973 die Nordbayerische ADAC Bergmeisterschaft. Mit diesem Titel legte er den Grundstein für eine lange Liste sportlicher Erfolge seit  Gründung des ADAC Ortsclubs Wiesau. Das Bild von der Zweiradeinlage beim Bergrennen in Happurg 1972 ging um die ganze Welt. Das Nachrichtenmagazin „Der Stern“ brachte damals in seiner Märzausgabe 1973 eine Kolumne über den Motorsport heraus unter dem Motto „Manchmal fahren Sie auch auf den Boden“. In dieser Kolumne ging es um akrobatische Aktionen von Autos bei Rennen.1975 verkaufte Erich Faltenbacher den Fiat Abarth nachdem er Beruflich weniger Zeit für sein Hobby hatte. Das Auto wechselte im Laufe der nächsten Jahre mehrmals die Besitzer. Nach einem Unfall bei einem Rundstreckenrennen in den 80iger Jahren verschwand der 1000 TCR in einer Garage. Die meisten dieser legendären Tourenwagen die Anfang der 70iger die Szene  dominierten sind entweder verschrottet oder verrostet. Originale Fiat Abarth 1000 TCR gibt es nicht mehr viele, die meisten sind Nachbauten. Auf der ganzen Welt vor allem in Italien existieren noch einige Exemplare.
Sie werden meistens von den Besitzern bei Historischen Motorsportveranstaltungen eingesetzt. Wie der Zufall es wollte fand der neue  Besitzer das Auto dann vor ca. 10 Jahren durch ein Kundengespräch. Der damalige Besitzer aus Ulm wollte in wieder aufbauen und nicht verkaufen. Nach langen zähen Verhandlungen gelang es ihm jetzt  den Fiat in seinen Besitz zu bringen. Nun wird der Fiat Abarth wieder  restauriert und neu auf gebaut. Die Substanz der Karosserie ist noch in einem guten Zustand. Der neue Besitzer  Michael Feyl aus Treuchtlingen will das Auto nun wieder so Instand setzen wie ihn Erich Faltenbacher  gehabt und gefahren hat. Aus diesem Anlass ist er an den Verein herangetreten wegen Bildmaterial und Ergebnislisten. Leider ist Erich Faltenbacher  vor 10 Jahren verstorben so dass er nicht mehr mit erlebt wie der restaurierte  Fiat Abarth 1000 TCR das Licht der Welt erblickt. Alte MSC Mitglieder, sein damaliger Mechaniker Engelbert Schmid und die Familie Faltenbacher werden nun dem neuen Besitzer die nötigen Infos  für die Restauration zu kommen lassen.
Besonders stolz ist man beim MSC Wiesau natürlich das das  Fahrzeug nach fast 50 Jahren noch existiert. Denn das Auto ist ein Stück Vereinsgeschichte. Nach Erich Faltenbacher fand sich eine Reihe von erfolgreichen Aktiven im Bergrennsport. Werner Härtl  und Jörg Twardokus sorgten in den späten 70igern für regionale Erfolge bei Bergrennen. Manfred Opel pilotierte Anfang der 80 gier einen Gruppe 1 Ford Fiesta. Mit dem H Fiat Ritmo konnte Detlef Bayer zahlreiche Klassensiege einfahren. Heinz und Claus Müller waren weitere schnelle Piloten. Mit Peter Gehret im Gruppe G Opel Kadett C sorgte ein weiterer Fahrer 1984 für einen Nordbayerischen Titel im Bergrennsport. Der erfolgreichste  dürfte wohl Josef  Wölfl sein  er gewann 1990 und 1991 mit einem Formel Ford 2000 ebenfalls den Titel eines Nordbayerischen Meisters. Nach der Jahrtausendwende sorgten Robert Bauer und Helmut Götzl sowie Stefan Müller im KW Gruppe H Berg Cup für Topplatzierungen mit ihren VW Polos  in den Klassen 1150 ccm und 1300 ccm.
Nicht nur Motorsportler waren dem Bergrennsport verbunden. Mit dem leider zu früh verstorbenen Roland Höfer hatte man einem recht beliebten Pressefachmann seine Bilder und Berichte fanden in der Motorsportpresse und Aktiven guten Anklang. Bis 1979 gab es den Bergpreis der Oberpfalz auch bekannt als Friedenfelser Bergrennen. Dieser fand auf einem Teilstück der Staatsstraße von Friedenfels nach Poppenreuth statt. Leider machten  Umweltauflagen eine Weiterführung  damals unmöglich.
2012 gelang es vor allem durch den Einsatz von dem Vorsitzenden des AC Friedenfels Stefan Schmalzreich die tradionelle Veranstaltung als Historische Berggleichmäßigkeitsprüfung wieder zum Leben zu erwecken. Mit dem Historischen Bergpreis Friedenfels gelang dem  AC Friedenfels und der MSC Wiesau 2015 und 2018 eine Weiterführung.
Als Anfang 2021 dann eine Anfrage wegen Bilder und Ergebnislisten zu den Fiat Abarth von Erich Faltenbacher kam war die Freude natürlich groß beim MSC Wiesau.

 

 


 

Die Corona wird auch 2021 in Geschehen des MSC Wiesau eingreifen
Zurzeit fährt der MSC Wiesau auf Sicht da die Pandemie weitere Planungen nicht zu lassen.
Eigentlich sollte Ende Januar wieder eine Orientierungsfahrt stattfinden. Auch die Monatsversammlungen im Januar und Februar musste man streichen. In der derzeitigen Lage wird wohl auch die geplante Jahreshauptversammlung im März nicht möglich sein. Auch eine virtuelle Veranstaltung ist hier nicht möglich. Diese wird man bei besseren Aussichten nachholen.
Trotz der Corona hat man wieder einige Termine eingeplant beim ADAC Ortsclub Wiesau. Vorausschauend auf den Mai will man den Jugendkartslalom auf dem Gelände der Berufsschule abhalten. Crossslalom wird es heuer keinen geben da es aus organisatorischen und terminlichen Gründen nicht möglich ist. Auch will man die 270 er Kartslalomveranstaltung des AC Waldershof unterstützen. Sofern das Bürgerfest der Marktgemeinde stattfindet wird man dort mit einem Oldtimertreffen dabei sein. Im August soll es mit dem Oldtimergleichmäßigkeitslalom eine weitere Möglichkeit für Inhaber älterer Automobile geben sich sportlich zu messen.
Im September wäre dann der Flugplatz in Erbendorf  Schauplatz  des Automobilslaloms.
Sobald es das Wetter und die Corona erlaubt wird die Jugendgruppe mit dem Training beginnen.
Hier hat man bereits gute Erfahrungen 2020  mit einem eigenen Hygeniekonzept gemacht was bei gutem Inzidenzwert durch aus durchführbar ist. Jugendleiter Johannes Jäger ist hier recht zuversichtlich. Auch bei den Aktiven ob Jung oder Alt des Motorsportclubs hofft man bald wieder in Lenkrad greifen zu können.
Ob es Meisterschaften und Veranstaltungen  geben wird und wann sie beginnen werden, ist zurzeit nicht vorhersehbar. Die Sitzungen der Dachverbände und Meisterschaften haben Größenteils noch nicht stattgefunden. Man hofft beim MSC vielleicht ab April wieder eine Monatsversammlung im Clubheim ab halten zu können. Sollte es in der zweiten Jahreshälfte besser werden würde man sich auch wieder am Ferienprogramm der Marktgemeinde Wiesau beteiligen. Ob der ADAC seinen geplanten Prüfdienst durchführt wird man rechtzeitig bekannt geben. Auch hinter dem ADAC Fahrradturnier das man mit der Schule Wiesau durchführt steht noch ein großes Fragezeichen. Ende November wäre dann noch die Weihnachtsfeier.
Ob die Veranstaltungen stattfinden und wie ausschauen, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. 2021 wird  die Pandemie auch noch für Einschnitte in das Clubleben des MSC Wiesau sorgen.
Im Jahr 2022 kann man dann hoffentlich bei besseren Aussichten  sein 50 jähriges Bestehen feiern.

 


 

Rückschau auf fast 50 Jahre……

Teil 5: Erfolgreiche Sportler und Historischer Motorsport

Neue Herausforderungen gab es gleich 2011. Der MSC Wiesau erhielt vom ADAC Nordbayern die Aufgabe den Nordbayerischen ADAC Kartslalom Endlauf aus zurichten. Am 31.Juli wurden auf dem Parkplatz der Berufsschule die Teilnehmer aus Nordbayern für den Bundesendlauf ermittelt. Bei strömenden Regen war dies keine leichte Aufgabe doch der Verein meisterte dies mit Bravour dank einer guten Teamarbeit. Auch führte man in diesem Jahr den Endlauf zur Bayerischen Junior-Slalom Meisterschaft auf dem Flugplatz Erbendorf durch. Auch hier leistete man mit dem AC Waldershof als Partner sehr gute Arbeit.
Der Höhepunkt dieses Jahrzehntes dürfte das wieder Aufleben des Friedenfelser Bergpreises sein. Dieser wurde 1979 letztmalig als Bergrennen durch geführt. 2012 gelang es  diese Veranstaltung als Historische Gleichmäßigkeit wieder zu aktivieren. Zusammen mit dem AC Friedenfels und dem AC Waldershof konnte man ein Ausrufezeichen im Historischen Sport setzen. 2015 und 2018 folgte die 2.und 3.Auflage diese Events der immer wieder viele Teilnehmer und Zuschauer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland in das Steinwald Dorf lockt. Einen großen Anteil an diesem Erfolg hat der Vorstand des AC Friedenfels Stefan Schmalzreich.
Mit dem Automobilslalom in Erbendorf war man inzwischen bei den Veranstaltungen mit 160 und mehr Teilnehmern angelangt. Eine Zahl die den Club an die Grenzen des machbaren und eines fairen Wettbewerbes brachten da die letzten bei Dunkelheit ihre Läufe absolvierten. Mit einer Starterbegrenzung und Vornennung garantiert man wieder vernünftigen Sport. Auch die Jugendkartslaloms verzeichneten mehr als 100 Starter /innen. Dank der Mitglieder, Helfern und Eltern waren diese Veranstaltungen immer von Erfolg gekrönt.
Im Rahmen des  Bürgerfestes findet ein Oldtimertreffen mit Ausfahrt statt. Elternturniere, ADAC Trainingslager, ADAC Fahrradturniere, Hüttenabende sowie Ferienlager der Jugend sind weitere Events. Ab 2016 hielt der Orientierungs Sport wieder Einzug. Dank Manfred Keller und seiner Helfer  immer wieder ein Highlight.
Auch Crossslaloms gibt es wieder beim MSC. Neumitglied Hansi Walter organisierte in den letzten Jahren auf dem KTM Ring in Höchstädt Veranstaltungen. Mit dem Werner Marth Gedächtnis Crossslaloms wird auch an den viel zu früh verstorbenem erfolgreichem Mitglied gedacht. Auf dem Gelände der  Berufsschule hat die Jugend eine neue Heimat gefunden. Dank der Leitung der Schule und des Landkreises sowie der Marktgemeinde darf man dort Trainings und Turniere durchführen. Mit dem 270 er Kartslalom bietet der Verein eine Sportart an die billigen Motorsport ermöglicht.
Mit 15 bis 20 Jugendlichen zählt man in Nordbayern immer noch zu den aktivsten Clubs.
2015 übernahm Michael Sollfrank dann das Amt des Jugendleiters von Karl-Heinz Dietrich.  2019 trat dann Johannes Jäger das Amt des Jugendleiters an. Zusammen mit Andreas Sirtl kümmert er sich um die Belange der Jugend. Trotz zurückgehender Mitgliederzahlen, gelingt es dem Verein immer wieder vernünftige und erfolgreiche Veranstaltungen auf die Beine zu stellen.
Auch die Erfolge der Sportler können sich sehen lassen. Im Kartslalom sowie im Slalom Juniorbereich zählt der MSC  immer noch zu einer guten Adresse in Bayern und Deutschland. 2011 konnte Oliver Thiem als erster Fahrer des MSC den Bundesendlauf im Kartslalom des ADAC gewinnen. Mit weiteren guten Platzierungen bei Landesmeisterschaften und Deutschen Meisterschaften zeigte er seine sportliche Stärke. Auch nach dem Umstieg ins Auto war er beim ADAC Junior Cup recht erfolgreich.
Auch Luis Sollfrank konnte mit zahlreichen Topergebnissen sich glänzend in Szene setzten (Bayerischer Meister und Deutscher Meister mit der Mannschaft des BMV) Lena Bock, Günther Dittner, Ramon Korte(Bayerischer Meister 2014), Niklas Schmitt (Bayerischer Meister 2019, Deutscher Mannschaftsmeister)alle mit Topergebnissen. 2019 tauchte ein neuer Name am Fahrerhimmel auf. Nach seinen Erfolgen beim Kartslalom 2018 wechselte Mikka Trapp auf die Rundstrecke. In der Rotax Max Challenge bringt er es 2019/20  zu beachtlichen Ergebnissen.
Andreas Sirtl  und Johannes Jäger gehen erfolgreich bei  270 er Kartslaloms an den Start. Noel Bladek konnte alle regionalen Meisterschaften im Jugendkartslalom 2019 gewinnen. Sven Seidel schaffte den Umstieg vom Jugendbereich zu den Erwachsenen. Mit seinen Topleistungen sorgt er immer wieder bei Crossslaloms und Slaloms für erstaunen bei der Konkurrenz. Selbst unsere Sportkameraden aus Österreich mussten ihre Elite auffahren um im Paroli zu bieten.
Martina Mark und Manfred Keller zählen zur Creme della Creme des Orisports in Bayern.
Auch der Bergrennsport  war wieder beim MSC auf dem Vormarsch. Robert Bauer, Helmut Götzl und Stefan Müller zählen zu den schnellsten Piloten im Berg Cup mit ihren VW Polos. Franz Negratschker Jun. fährt neben seiner Tätigkeit als Sportleiter recht erfolgreich Rallye. Heinz Neumeier, Hansi Walter und Manfred Keller sorgen bei Meisterschaften immer wieder für  Podestplatzierungen bei Slaloms.
Werner Härtl bringt einen VW Golf bei NAVC Rundstreckenrennen an den Start. Nach dem erfolgreichen Einstieg mit einem seriennahen VW Golf 3 GTI erfolgte der Umstieg auf eine verbesserten VW Golf 5.
Leider hat die Corona Pandemie 2020 den MSC etwas ausgebremst, aber nicht lahm gelegt. Ori, Jugendkarttraining und einige Monatsversammlungen sowie Hauptversammlung konnte durch geführt werden.
Hoffen wir dass es im Laufe 2021 besser wird. Dann könnte der Club 2022 das 50 jährige Bestehen feiern.
Zum Schluss meiner Ausführungen noch ein paar Worte. In diesem Rückblick habe ich versucht nach meinen Recherchen die Geschichte des MSC Wiesau in Stichpunkten dar zustellen. Es gäbe noch eine Menge was in den letzten 48 Jahren geboten wurde und den MSC bewegt hat. Vergessen sollten wir auch die nicht, die den MSC immer unterstützt haben vor allem die Marktgemeinde Wiesau, den ADAC, Sponsoren, Gönner und die die nicht mehr unter uns sind. Mit deren Arbeit wurde viel geleistet, meist im Hintergrund. All das hat dazu bei getragen das wir fast 50 Jahre tollen Sport, Gesellschaftlich und zum wohle aller beigetragen haben.
   
Plakat Historischer Bergpreis Friedenfels  2012  Streckenskizze Historischer Bergpreis Friedenfels 
   
Helmut Götzl Bergrennen Hauenstein  Gruppe H 1300 ccm  Robert Bauer Bergrennen Schleiz Gruppe H  1150 ccm 
   
Oliver Thiem  ADAC Bundesendlaufsieger 2011 Klasse 1 Jugendgruppe 2010/2011
Niklas Schmitt Bayerischer Meister 2019 Klasse 5 Sven Seidel Erfolgreicher Nachwuchsfahrer des MSC Wiesau
Martina Mark mit Coach Manne Keller Werner Härtl  Erfolgreicher Rundstreckenpilot
   
  Franz Negratscher Junior (Auch auf Schotter am Limit) Begehrte Pokale bei der Ori
(Kolbenform angefertigt von Mane Keller) 
   
Günther Dittner  ADAC Bundesendlauf Kupenheim Luis Sollfrank Bayerischer Meister und
ADAC Nordbayerischer Endlauf Sieger   2015
Mikka Trapp Einstieg in Rotax Max Serie Ramon Korte und Lena Bock mit Betreuer bei Deutscher
Kartslalommeisterschaft 2014 in Suhl
 Regional Pokal Oberfranken Club des Jahres 2013 Siegerehrung Regional Pokal Oberfranken 2018 

 


 

Rückschau auf fast 50 Jahre ……..

Teil 4: Das neue Jahrtausend, schnelle Damen und Spitzenleistungen.

Das neue Jahrtausend brachte einige Veränderungen auch im MSC. Bereits 1998 hatte Franz Höcht das Ruder des MSC Schiffs übernommen. Mitte 2000 gab es für den Verein einen harten Schlag zu verkraften. Überraschend verstarb der langjährige Schriftführer und Pressereferent Roland Höfer. Roland war in Motorsportkreisen kein Unbekannter. Seine Berichte und Reportagen machten ihn bei anderen Fahrern und Veranstaltern recht beliebt. Im Juli 2002 feierte man dann das 30 jährige Bestehen des ADAC Ortsclubs Wiesau. Dank der Jugendmitglieder konnte man noch gute Mitgliederzahlen verzeichnen.
In diesem Jahr übernahm auch Karl-Heinz Dietrich das Amt des Jugendleiters. Dietrich stellte sich dieser Herausforderung. Durch die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers Horst Seidel war natürlich die Latte ziemlich hoch gelegt. Er übernahm eine erfolgreiche Gruppe mit Fahrern wie Florian und Jens Zimmert, Markus Fröhlich, Daniel Pötzl, Samuel  und Johannes Islam, Philipp Hösl sie alle zählten zu der Deutschen Elite im Kartslalomsport. Neue Namen tauchten in den Ergebnislisten ganz vorne in den nächsten Jahren auf. 20 Fahrer und Fahrerinnen und mehr verzeichnete die Jugendgruppe in den nächsten Jahren des neuen Jahrtausends.
Sven Seidel (Deutscher Meister 2007, mehrfacher Bay. Meister) Nick Ederer (3- facher Bayerischer Meister) Jannik Bauernschmidt, Andreas Sirtl, Thomas Burkhart, Jochen Gold und Frank Czurda, Jasmin und Nadine Käs.
Als diese Karrieren im Jugendbereich zu Ende gingen schaffte er es immer wieder Kinder und Eltern für den Jugendsport zu begeistern. Mit Niklas Sporrer, Lukas und Fabian Brosch, Lena Bock, Fabian Wolfrum, Christian Häckl, Simon  Stoces und Sebastian Meyer stand die nächste Generation im Mittelpunkt.
2009 ging dann Niklas Schmitt als Neuling an den Start. Martina Mark errang beim Bundesendlauf 2010 in Embsen die Vizemeisterschaft.Lukas(Luki) Brosch belegte Rang 3.bei der DKSM in Hagen. Erfolge reihten sich an Erfolgen auch dank seines Vertreters Harald Seidel und den Eltern der Kids.
Auch wagten einige den Sprung auf die Kartrundstrecke, Tobias Härtl, Philipp Hösl, Michael Mitlmeier und Sven Seidel. Dominik Schraml und Tommi Neumann hatten bereits ihre ersten Erfolge auf der Rundstrecke. Dominik Schraml im Formelsport und Tommi Neumann gewann 2008 die Mini Challenge eine Tourenwagen Serie. Auch Tobias Härtl machte seine ersten Schritte mit Vater Werner im Tourenwagen.
Phillip Hösl belegte 2007 bei der Deutschen Juniorslalommeisterschaft Platz 15 von 77 Teilnehmern Andrea Neumeier zusammen mit Manne Keller und Vater Heinz mischte im Slalom und Rallyesport vorne mit. Neben Andrea hatte der Verein noch Daniela Seidel ebenfalls eine schnelle Dame zusammen mit Ehemann Harald tauchte der blaue Opel Corsa immer ganz vorne in den Ergebnislisten auf. Auch Willi Greger, Werner Marth waren immer bei den Topplatzierungen dabei.
Karl-Heinz Dietrich wechselte zum Berg, neben seiner Arbeit als Jugendleiter schaffte er 2001 den 10.Platz in der Deutschen Bergthrophäe für Tourenwagen. Thomas Hanauer brachte eine Audi S2 bei Rallyes an den Start. Mit Stefan Müller sorgte ebenfalls ein junger Nachwuchsfahrer für Aufsehen in der Slalomszene. Er und Sebastian Zaruba bildeten das Slalom Juniorteam. Robert Bauer und Helmut Götzl sorgten für erste Schlagzeilen bei Bergrennen. Später auch Stefan Müller.
Neben dem Autoslalom und 2 Jugendkartslalom  war mit dem Wiesauer Oldtimer Treffen ein neuer Event geschaffen worden. Mit der Stiftlandrallye konnte man an alte Zeiten anknüpfen. Mit den drei Nachbarclubs wurde diese 5-mal mit dem Rallyezentrum auf dem Rasthof Mitterteich erfolgreich ab gehalten. Beteiligung an Bürgerfest, Fahrradturniere, Ferienlager der Jugend, Ausflügen und Besuch von Siegerehrungen waren ebenfalls weiter im Programm. Bei der Motorsport Ausstellung im KEC in Marktredwitz organisiert von Werner Härtl war man zu gegen.
Georg Klarner, Manfred Plattner und vor allem Hermann Muckhof brachten mit den Oldtimerfreunden frischen Wind in den Verein. Auch in den ersten 10 Jahren des neuen Jahrtausends gab es eine Menge Highlights beim MSC.
   
 Festprogramm 2002 zum 30 Jährigen bestehen  Siegerehrung Oldtimer zum 30 jährigen
   
  ADAC Veteranen Ausfahrt zum Bürgerfest des MSC 2000-2010
   
Nick Ederer 3maliger Bayerischer Meister Karl-Heinz Dietrich Klassensieg beim Bergrennen in Wolfsfeld
Gesamtsieger der 1.ADAC Stiftland Rallye  Pfeiffer /Bayer  BMW M 3 Nachwuchsfahrer   Stefan Müller
Deutscher Meister 2007 Sven Seidel Kartslalommannschaft 2001
   
Rallyeteam  Neumeier Kartslalom Mannschaft 2009
Rallyeteam Hanauer /Linkel Jugendgruppe 2002 im Ferienlager Amberg

 

 

Rückschau auf fast 50 Jahre  ………

Teil 3: Die 90 iger Ausbau der Jugendarbeit und Rallye Weltmeisterschaften

Der weitere Ausbau der Jugendarbeit war einer der Schwerpunkte Anfang der 90iger. Horst Seidel war es inzwischen gelungen eine schlagkräftige junge Mannschaft auf zu bauen. Unterstützt von den Eltern der Kids konnte man viele Erfolge feiern. Namen wie Christian Grabe , Holger Schabl, Alexander Hederer, Bernd Zeitz  erreichten Topplatzieren in den Meisterschaften. Auch Neulinge sorgten für Aufsehen. Die Neumeier Sisters, Tommi Neumann, Sebastian Zaruba, Steffi Burner, Jürgen Bormann usw. Training fand auf dem Rasthof Mitterteich statt, dank des Besitzers Alfred Wedlich der ein Herz für den Motorsport hatte.
1992 feierte man dann das 20 jährige Vereinsjubiläum im Schmuckergarten. Ein Fest das mit Höhepunkten nur so gespickt war. Mit dem Auftritt des Nockalm Quintetts hatte man einen Volltreffer gelandet, hatten die doch in diesem Jahr den Grand Prix der Volksmusik gewonnen. Eine Verlosung die es in sich hatte, erster Preis ein nagelneuer VW Polo und weitere tolle Preise. An allen Tagen herrschte im Festzelt eine tolle Stimmung. Die Besucherzahlen des Faschingsballes gingen leider zurück was dazu führte das dieser nicht mehr durch geführt wurde. Auch musste man 1993 aus Umweltgründen den beliebten Eisslalom auf den Teichen streichen.
Dennoch waren die Terminkalender noch gut gefüllt und mit Siegerehrungen von Meisterschaften, Beteiligung an Bürgerfesten usw. war man gesellschaftlich noch gut vertreten. Durch die Jugend kamen auch hier neue Events dazu Osterausfahrten, Elternkartturniere, Vorführungen.
Bei den Motorsportlichen Veranstaltungen musste man sich neuen Herausforderungen stellen.
Umweltbewusstsein und  immer mehr motorsportlichen Auflagen sorgten dafür dass die Rallye eingestellt werden musste. Dafür  fand man im Slalombereich Ende 90 eine neue Heimat. Nach dem die Veranstaltungen bis dato auf Straßen (Hirschentanz, Hundsbach) stattfanden, gelang dem damaligen Sportleiter Jürgen Dagner die Kontakte zum Flugplatz Erbendorf herzustellen. Nach einer gelungenen Premiere findet dort seit dem einmal jährlich ein Autoslalom statt.1995 hatte man dort auch schon eine Kartslalomveranstaltung abhalten können.
Neben der Jugend sorgten auch die Aktiven für Schlagzeilen. Mit Josef Burkhard  hatte man einen der schnellsten Rallyefahrer auf nationaler Ebene. Zusammen mit Helmut Stock bzw. Walter Prechtl kämpfte er erfolgreich in den Jahren 1988-1990 im ONS Peugeot 205 Cup. Er wagte nach dem erfolgreichen Einstieg Ende der 80iger nun den Sprung in die Deutsche Rallye Meisterschaft. Zusammen mit seinem damaligen Beifahrer Teddy Schaller gelang ihm das Kunststück 1994 mit einem seriennahen Gruppe N Ford Escort Cosworth die zur Deutschen Meisterschaft zählte Wittenberg Rallye zu gewinnen. Auch konnte er in diesem Jahr bei der Portugal Rallye einen Lauf zur Weltmeisterschaft den 14.Gesamtrang feiern.
Auch Josef Wölfl sorgte für starke Erfolge mit einem Formel Ford gewann er 1990 und 1991 die Nordbayerische ADAC Bergmeisterschaft. Werner und Josef Härtl waren zwei weitere Fahrer am Berg.
Die Slalomfahrer waren eine Macht. Hans Fachtan, Helmut Götzl, Helmut Schraml  holten fleißig Meisterschaften. Die Mannschaftstitel alleine 10-mal sicherte man sich den NOO Pokal im Slalom.
Dazu ADAC Städte- Slalomerfolge und Regionalpokal Oberfrankentitel waren an der Tagesordnung.          Sogar bis nach Hamburg reiste man um sich mit der Norddeutschen Elite zu messen.
„Wenn die da nicht hoch gekommen wären hätt, s ja ganz gut ausgesehen “  (Kommentar eines Norddeutschen Slalomcracks nach lesen der Ergebnisliste)
Mit Ramona Dagner hatte man eine der schnellsten Damen der damaligen Zeit beim MSC. Mit dem schnellen VW Polo ihres Vaters Emmeran Zeitler zeigte sie der Konkurrenz öfters mal den Auspuff. Sogar Gesamtsiege gingen auf ihr Konto. Auch Jürgen Dagner, Karl-Heinz Dietrich und Neuling Peter Dobner  feierten tolle Erfolge.
Mit Werner Marth  hatte man einen der besten Crossslalompiloten der 90er mit Willi Greger und Harald Seidel fand er erfolgreiche Mitstreiter. Anfangs auf Werners Winterauto (Opel Kadett D) später auf dem VW Golf GTI 1 der auch das blaue Wunder genannt wurde.
Mit den Wiesauer Oldtimerfreunden gab es eine neue Gruppe die sich den alten Fahrzeugen widmeten. Sie sind inzwischen eine feste Größe beim MSC.
   
 Festprogramm des 20 Jahre MSC Wiesau  Festausschuss 20 Jahre MSC Wiesau
   
 MSC Kartslalomteams in den 90igern
   
  Ob im Opel Kadett oder im VW Polo vom Didi: Hans Fachtan ließ der Konkurrenz keine Chance !
   
  Josef Burkhard Teddy Schaller Gesamtsieger der Rallye Wittenberg 1994  Team Burkhard / Schaller
   
 Detlef Bayer im Gruppe H Fiat Ritmo (1150 ccm)  Josef Wölfl Formel Ford 2000
(Nordbayerischer ADAC Bergmeister 1990 und 1991)
   
 Vorstand Mitte der 90iger  Erfolgreiche Slalommannschaften 1990-1997

 


 

Rückschau auf fast 50 Jahre………………

Teil 2 :Die 80iger und Aufbruch zu Neuem und Bau eines Clubhauses

Anfang der 80iger reifte der Gedanke das Geld das der MSC im Laufe der letzte Jahre erwirtschaftet hatte zu investieren. Zwei Vorschläge wurden bei den Monatsversammlungen diskutiert. Der Bau eines eigenen Clubhauses und der Bau eines Verkehrsübungsplatzes im Raum Wiesau. Letztendlich setzte sich der Bau eines Clubhauses durch.1982 erwarb man in der Schönfelderstraße ein Grundstück und 1983 wurde bereits vor dem Winter Richtfest gefeiert.1987 erfolgte nach Fertigstellung dann die Einweihung des neuen Clubhauses. Über 4000 Stunden freiwilliger Arbeitsleistung der Clubmitglieder waren in den Bau mit eingeflossen. Dank dieser Hilfe und der Wiesauer Firmen konnte man stolz auf das eigene Heim sein.1982 übergab der Vorsitzende Georg Klarner auch dann den Stab des Vorsitzenden an Dr.German Pledl.
Er baute in den darauf folgenden Jahren eine Führungsmannschaft aus alten und neuen Vorstandsmitgliedern für die Zukunft auf. Auch konnte man 1982 im Schmuckergarten das 10 jährige feiern. Ein Fest mit vielen Highlights. Motorsportlich lief es in den 80 iger auch wieder recht gut. Leider wurden die Auflagen von Seiten der Behörden immer schwieriger. Naturschutz und Umweltschutz waren in den Vordergrund getreten.
Vor allem dem damaligen Sportleiter Horst Seidel gelang es immer wieder den Anforderungen der Behörden durch Fortbildung und zeitlichen Mehraufwand Veranstaltungen zu ermöglichen. Aufgrund seiner Erfahrungen wurden die Rallyes und Slaloms immer ein Erfolg auch in Zeiten des Umweltbewusstseins. Umdenken fand auch im Bereich Jugendarbeit statt.Jugendkartsalom wurde beim MSC geboren. Auch der Beitritt zum Bayerischen Motorsportverband und BLSV waren weitere Anstrengungen die Horst Seidel zu Verdanken sind.
Mit mehr als 20 aktiven Sportfahrer beteiligten sich an Rallyes, Berg-Rundstreckenrennen, Slaloms und Crossveranstaltungen.
Die Schnurrer Brüder oder Müller/Forster, das Team Fischer /Ehbauer und Schinhärl/Fachtan sorgten bei Rallyes immer wieder für Aufsehen. Detlef Bayer ein junger Nachwuchsfahrer mischte in der Bergszene mit, neben ihm auch noch Heinz und Claus Müller sowie Uve Hoffmann und Peter Gehret. Bernhard Stock  mit Co Walter Prechtl waren erfolgreich im Opel Junior Cup unterwegs. Hans Jürgen Schmidt sorgte für Top Ergebnisse in der Deutschen Slalommeisterschaft.
Mitte der 80iger sorgten die roten Teufel(5 rote VW Polos) für zahlreiche Erfolge bei Slaloms. Die Truppe um Reinhard und Roland Bayer, Helmut Dostler, Karl-Heinz Jankte und Karl-Heinz Dietrich und Gastfahrer Horst Seidel sorgten für Topergebnisse in den Meisterschaften. Auch mit Werner Marth konnte man einen neuen Fahrer begrüßen. Ende der 80iger tauchte ein neuer Fahrer am Himmel auf Josef Burkhard.
Ende des Jahrzehntes war man als erster Ortsclub des ADAC bereit neue Wege zu gehen. Jugendkartslalom hieß die neue Sportart. Schon bald fand sich um Horst Seidel eine Mannschaft die Trainingsveranstaltungen abhielten. Mit Günther Schabl, Norbert Stark und weiteren baute er innerhalb kurzer Zeit eine schlagkräftige Mannschaft auf. Junge Fahrer Holger Schabl, Alexander Hederer usw waren die ersten Erfolgsträger weitere folgten. Nur das Sportgerät war Aufgrund des 2 Takt Motors etwas anfällig. Dank des damaligen 2.Vorstandes Erich Faltenbacher und Spenden weiterer Personen auch der Gemeinde Wiesau konnte man 1989 zwei Neue Slalomkarts angeschaffen. Auch die neuen Viertakt Honda Motoren erwiesen sich als wirtschaftlicher.
Bei den Mannschaften des ADAC Nordbayern bei einem der ersten Bundesendläufe im Kartslalom waren viele Wiesauer dabei.
 
 Autoslalom auf der im Bau befindlichen A 93 Ausfahrt Falkenberg Feier des 10 Jährigen Jubiläums im Wiesauer Schmucker Garten
 
Vorstand 1982 mit neuen Vorsitzenden Dr.German Pledl Jugendkartslalomvorführung Anfang der Achtziger
 Viele Zuschauer beim Crosstraining auf dem Feld der Familie Zeitler in Voithenthan Monatsversammlung 1980
 
Vorstandmitglied Roland Plab beim Versuch in einen Formel 1 Renner ein zu steigen beim 10 Jährigen (weiter kam er nicht rein)   Hans Jürgen Schmidt (Opel Kadett )Rennslalom Nürnberg
   
Clubheim Schönfelderstraße Einweihung August 1987  Roter Teufel: Reinhard Bayer (Slalom AC Kirchentumbach) 
   
Übergabe der ersten Viertakt Slalomkart
(Vorstand Dr.German Pledl und Adolf Fichtner einem
Gönner des MSC)
Rallyeteam Stock/Prechtl beim Opel Junior Cup mit vollem Einsatz

 


 

Einblick in den Werdegang des Motorsportclubs Wiesau
Rückschau auf fast 50 Jahre……………
Teil 1 :Die Anfänge und wilden 70er.Bereits um 1950 gab es in Wiesau eine Gruppe die begeistert von Motoren und Geschwindigkeiten waren. Wie mögen sie damals aus gesehen haben sie Ausfahrten rund um den Steinwald.
Es war eine Zeit von keinen geteerten Straßen nur Feldwege und Schotterstraßen. Unterwegs immer am Limit. Schwerpunkte waren damals Motorräder, NSU, Horex, BMW usw. Das Automobil hielt erst später Einzug in Wiesau.
Über 20 Jahre später erst gründete eine Gruppe Motorsportfans den MSC Wiesau. Genau am 18.03.1972 fand die Gründungsversammlung statt. Fast 100 Gründungsmitglieder konnte man dort begrüßen. Als ADAC Ortsclubs konnte man die Zahl  der Mitglieder in den nächsten Jahren deutlich steigern.300 und mehr Mitglieder waren in den 70er in Wiesau beim MSC an der Tagesordnung. Geführt wurde der Verein vom damaligen Wiesauer Fahrlehrer Georg Klarner der ein Team um sich aufbaute das den Club schnell in gesellschaftlicher und motorsportlicher Sicht nach vorne brachte. Mit Erich Faltenbacher hatte man bereits 1973 ein sportliches Aushängeschild. Er gewann mit seinen Fiat Abarth TCR die Nordbayerische ADAC Bergmeisterschaft.
Durch diesen Erfolg machte man sich schnell einen Namen in Süddeutschland. Zahlreiche Erfolge feierte man bei Orientierungsfahrten und Slaloms. Adolf Fichtner, Günther Steinhauser, Horst Otto Seidel, Hans Jürgen Schmidt, Lothar Rathfelder, Werner Härtl, Jörg Twardokus, Manfred Opel , Franz Negratschker sen. und viele weitere Sportfahrer konnten zahlreiche Erfolge für den MSC einfahren.
Die motorsportlichen Veranstaltungen die der MSC ausrichtete waren damals schon auf einen hohen Niveau. Eisslaloms, Slaloms, Orientierungsfahren, Fuchsfahrten waren  jedes Jahr im Terminkalender Mitte der 70 er kamen dann noch die ersten Rallyes dazu. Starke Teilnehmerzahlen rundeten das Bild ab. Die Genehmigungsverfahren waren damals einfacher. Zuschauer von 1000 und mehr beim Eisslalom auf den Wiesauteich keine Seltenheit. Auch die Verkehrserziehung stand im Vordergrund Fahrrad-und Motorradturniere waren bestens besucht.
Gesellschaftlich war der Faschingsball das Aushängeschild. Jedes Jahr zog es hunderte von Faschingsnärrischen in die Schulturnhalle. Ernst Hanisch der für die Ausstattung des Saales zuständig war schaffte jedes Jahr immer wieder eine tolle Atmosphäre zu schaffen. Mit gemalten großen Bildern baute er die Ereignisse sprich Vorkommisse über das abgelaufene Jahr des MSC in die Dekoration mit ein (da gab es Viele…). Die Weihnachtsfeiern im Forstersaal waren bis auf den letzten Platz gefüllt.Waldfeste bei den Wiesauer Waldseen lockten viele Gäste an. Auch die alljährliche Sternfahrt nach Meran (Südtirol) war ein absolutes Highlight.
Teil 2 folgt:Die 80 er und….
 
 Erich Faltenbacher Nordbayerischer ADAC Bergmeister 1973
 
 Faschingsbälle in der Schulturnhalle
 
 Hoch das Rad! Horst Seidel 1979 beim Rennslalom in Nürnberg
 
 Sportlerehrung in den 70er
 
 Dillus (Adolf Fichtner) testet seinen BMW  in den 70ern auf Schwimmtauglichkeit !