MSC Wiesau Aktuell 2022

Nordbayerische ADAC Kartslalom Endlauf
Am kommenden Wochenende findet in Liebenstein der Nordbayerische ADAC Kartslalom Endlauf statt. Ausrichter ist der MSV Falkenberg. Mit dabei auch 4 Fahrer des MSC Wiesau. Bei den 5 Vorläufen der Region Oberpfalz schafften es In der Altersklasse 4 die Zwillingsbrüder Ludwig und Karl Tischlinger das Ticket für diesen Event zu lösen. Für beide sind diese Endläufe nichts Neues waren sie doch die letzten Jahre immer wieder mit dabei. Eine Klasse höher starten Julia Faltis und Jonas Gründel, sie vertreten das Juniorteam des MSC in der Klasse 5 Für beide sind  es die letzten Endläufe im Jugendkartslalom, da beide Altersbedingt aus der Jugend ausscheiden. Julia konnte sich bereits 2021 für den Bundesendlauf des ADAC qualifizieren Alle 4 wollen natürlich einen der ersten 3 Plätze in ihrer Altersklasse erreichen Zur Zeit bereitet man sich auf diesen Endlauf vor Jugendleiter Johannes Jäger und Betreuer Andreas Sirtl leiten dieses Vorbereitungstraining. Man darf schon gespannt sein wie die 4 abschneiden. Die ersten 3 der 5 Altersgruppen gehen dann für den ADAC Nordbayern am 8./9.10.2022 beim ADAC Bundesendlauf in Friedrichshafen an den Start
 Bild Hinten stehend :Jugendleiter Johannes Jäger , Betreuer Andreas Sirtl
vorne Karl Tischlinger, Julia Faltis und Ludwig Tischlinger
Nicht auf dem Bild Jonas Gründel
Mikka Trapp auch weiterhin auf Erfolgskurs
Letztes Wochenende fand auf der Breitwangbahn im schwäbischen Bopfingen der 4. Lauf zur Rotax Max Clubsportserie statt.Über 100 Fahrer und Fahrerinnen kämpften wieder um Punkte und Pokale für die Rotax Serie. Bei den Junioren hatten 17 Teilnehmer gemeldet. Das Team um Mikka Trapp war bereits am Freitag an gereist. Leider musste man am Freitag mit technischen Problemen am Maranello Kart kämpfen, die Vorbereitung auf diesen Lauf etwas einschränkten. Am Samstag wurde dann am Setup für das Rennen am Sonntag erarbeitet.
Aufgrund der Zeiten konnte man Hoffnungsvoll auf das Rennen am Sonntag  blicken. Mit Rang 6 im Zeittraining war man gut dabei. Mikka ging von Startreihe 3 in den ersten Wertungslauf. Nach einem guten Start konnte  er sich in der Spitzengruppe festsetzten. Er überquerte die Ziellinie als Fünfter.
Bei der technischen Nachuntersuchung wurden zwei Konkurrenten disqualifiziert so das er auf Platz 3  in der Ergebnisliste geführt wurde. Von Platz 3 ging er in den 2. Wertungslauf. Dieser Lauf war geprägt von einen sehenswerten Zweikampf um die dritte Position mit Rafael Balzer. Am Ende musste er knapp geschlagen geben. Mit dem 4.Platz in diesen Wertungslauf. In der Tageswertung reichte es zu einen aus gezeichneten 3.Platz und wertvolle Punkte in der Meisterschaft. Vor den letzten beiden Läufen liegt er auf den 3.Rang bei den Junioren. Mit diesen Ergebnis konnte am Anfang der Saison niemand rechnen.
Ein Dank natürlich an das gesamte Team für diese Leistung
von Links :Tom Muhler, Montego Maassen, Mikka Trapp

Starterrekord bei 30. Veteranen-Ausfahrt
75 Nennformulare und 75 Roadbooks sollten doch locker reichen für die 30. Veteranenausfahrt des MSC? Falsch.
83 Fahrzeuge – PKW, Motorräder, Gespanne und ein historischer LKW – wurden schließlich gezählt, die im Fahrerlager auf dem REWE-Parkplatz kaum untergebracht werden konnten.
Verbunden war die Veranstaltung mit dem 19. Wiesauer Bürgerfest, das vor und ins Sportzentrum, das bei dieser Gelegenheit wiedereröffnet wurde, verlegt worden war.
Der Wiesauer Bürgermeister Toni Dutz schickte die Teilnehmer auf die Reise, die Moderation am Start übernahm MSC-Vorstand Franz Höcht. Die vorgesehene Fahrtstrecke führte über die Strecke des ehemaligen Friedenfelser Bergrennens nach Waldershof, wo der dortige TSV das Hammerrangfest 2022 ausrichtete. Für Kaffee und Kuchen im oder vor dem Festzelt hatte der MSC Wiesau Gutscheine spendiert, TSV-Chef Bernd Aßmann stellte Fahrer und Fahrzeuge vor.
Nach der Kaffeepause ging es, angeleitet durch ein detailliertes Roadbook und ADAC-Pfeile an allen wichtigen Abzweigungen, über die ehemalige Slalom-Strecke des AC Waldershof nach Wolfersreuth, Lengenfeld, Pechbrunn, den Schauplatz früherer MSC-Slaloms am Hirschentanz, Konnersreuth und Groppenheim zur Wallfahrtskirche Kappl.
Von dort aus machte sich der Tross über Waldsassen, Kondrau, Pleußen, Fockenfeld, Großbüchlberg und Triebendorf auf den Rückweg nach Wiesau.
Mit Pokalen geehrt wurden die per Stimmzettel ermittelten schönsten Autos, Motorräder und Gespanne, die ältesten Fahrzeuge, die Teilnehmer mit der weitesten Anreise und der älteste Aktive – Manfred Plattner vom MSC Wiesau. Weit älter war aber beispielsweise das älteste Auto, das die 70 Kilometer durch das Stiftland meisterte: Ein britischer Austin Seven stammte aus dem Jahr 1927.

Auszeichnung für Erfolgreiche Jugend-Kart Fahrer
Im Rahmen einer Feierstunde des Landkreises Tirschenreuth in der Aula des BFZ Wiesau wurden Mikka Trapp und Julia Faltis für ihre sportlichen Erfolge 2021 mit der Andreas Schmeller Medaille ausgezeichnet
Bürgermeister Toni Dutz ,Julia Faltis, Mikka Trapp, 2.Vorsitzender Karl-Heinz Dietrich, Landrat Roland Grillmeier

Zwei Doppelsiege für Wiesauer Slalom-Piloten
Niederbayern scheint ein gutes Pflaster für die Motorsportler des MSC Wiesau zu sein: Sowohl beim MSC Straubing als auch beim MSC Emmersdorf feierten die Slalom-Asse Heinz Neumeier und Hansi Walter einen Doppelsieg in ihrer Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1600 ccm Hubraum.
Insgesamt waren jeweils rund 100 Piloten am Start. Im Straubinger Industriegebiet war ein Parcours zu bewältigen, der mit mehreren Gassen durchaus seine Tücken aufwies. Routinier Heinz Neumeier im Mazda MX 5 und Hansi Walter im Honda CRX lieferten sich ein spannendes Duell, das der Mitterteicher Neumeier letztendlich um einen Wimpernschlag für sich entscheiden konnte.
Im niederbayerischen Emmersdorf in der Nähe von Passau hatte Walter dann deutlicher das Nachsehen, Heinz Neumeier siegte letztlich unangefochten. Gefahren wurde hier auf einer engen, aber sehr schnellen Gemeindeverbindungsstraße.
Gewertet wurden die Rennen unter anderem für den umkämpften ADAC-Städte-Slalom-Pokal, in dem Heinz Neumeier nach drei von elf Wertungsläufen eine hervorragende Ausgangsposition besitzt.
Beim Slalom des AMC Weiden hatte dagegen nur Manfred Keller gut lachen: In der Gleichmäßigkeitswertung, in der Punkte für den Nordost-Oberfrankenpokal vergeben wurde, schaffte es der Mane als Dritter aufs Podest. Heinz Neumeier, Martina Mark und Hansi Walter mussten sich dagegen eher hinten anstellen: Die Ränge 19, 24 und 25 haben zumindest deutlich Luft nach oben.

In Niederbayern zweimal erfolgreich: Der Mitterteicher Heinz Neumeier vom MSC Wiesau


Ein Blick auf die vergangenen Wochen der Kartfahrer des MSC Wiesau
Nach dem die Kartslalommannschaft im März mit dem Training begonnen hatte, ging es Mitte April bei den ersten Läufen wieder um Meisterschaftspunkte. Ein enger Terminkalender bis Mitte Mai war angesagt.
Leonas Grabe ist heuer in seiner ersten Saison unterwegs. In der K 1 konnte er bereits einen 4.Platz in der K1 verbuchen was für die Zukunft hoffen lässt.
Mit Laura Mattausch, Adrian Scharnagl, Ben Koller und Noel Bladek gehen gleich 4 Fahrer für das Jugendteam  in der K 3 an den Start. Laura Mattausch konnte bereits einige Topplatzierungen erreichen. Seit der Veranstaltung in Tirschenreuth zählt sie auch zu einem Sieganwärter in der K3.
Aufsteigende Formkurve auch bei Ben Koller der sich in den Training steigerte und dies auch bei der Veranstaltung in Tirschenreuth mit Platz 7 unter Beweis stellte. Noel Bladek beweist auch durch eine gute Form dass er um die vorderen Plätze in der K 3 mitfahren kann. Auch Adrian Scharnagl kann sich in der Klasse gut behaupten auch hier ist ein Anstieg der Formkurve zu verzeichnen.
Mit Karl und Ludwig Tischlinger hat man  2 Topfahrer in seinen Reihen in der Klasse 4. Vor allem Ludwig konnte in den letzten Wochen Akzente setzen. Beide können um die Podestplatzierungen mitfahren. Wie eng es in der Klasse 4 zu geht zeigen die Ergebnislisten was ein hohes Niveau der Teilnehmer aussagt. Spannung pur auch bei den Großen der K5. In den Fahrzeiten liefert man sich einen wahren Krimi um 100 /Sekunden sie  entscheiden über die Platzierungsvergabe. Mit Julia Faltis und Neuzugang Jonas Gründel mischen auch zwei Fahrer aus dem Jugendteam vorne mit.
Trotz 2 Jahren Pause haben alle nichts verlernt. Mit Johannes Jäger und Andreas Sirtl  hat man zwei Trainer und Betreuer die in den letzten Wochen einen guten Job gemacht haben. Auch die Eltern tragen mit ihrer Unterstützung zum guten Trend der Kids bei.
In den nächsten Wochen geht dann noch um die besten Platzierungen bei einigen Veranstaltungen für die Vergabe bei den überregionalen Meisterschaften. Hier zeichnet sich ab das einige Fahrer aus dem Team um die Nordbayerische und Bayerische Meisterschaft mit fahren werden.
Auch für Mikka Trapp geht es bei der Rotax Max Serie in die nächste Runde. Sie steigt am 18.6/19.6. in Mülsen dort findet der 3.Lauf zur Clubsport Serie statt.

Organisatorisch fast perfekt, aber bei der technischen Vorbereitung Luft nach oben…
Anders als bei der ersten Auflage vor drei Jahren spielte das Wetter mit: Beim 3. und 4. Werner-Marth-Gedächtnis-Cross-Slalom wurde niemand nass, dafür mussten alle Beteiligten aber reichlich Staub schlucken.
Auf dem KTM-Ring in Höchstädt/Fichtelgebirge sorgten dafür in beiden Rennen jeweils 34 Starter, eine Beteiligung, die so nicht ganz erwartet worden war. Das ist zwar grundsätzlich sehr erfreulich, führte aber dazu, dass der geplante Streckenverlauf für das zweite Rennen verkürzt werden musste, um wieder rechtzeitig nach Hause zu kommen.
Null Probleme gab es mit der Organisation, Rennleiter Manfred Keller hatte das Geschehen jederzeit fest im Griff. Weder Unfälle noch technische Defekte waren zu verzeichnen – auf den Einsatz der Abschleppfahrzeuge konnte verzichtet werden.
Aus Wiesauer Sicht überzeugte Sven Seidel, der mit seinem VW Golf in der Klasse H 15 in beiden Läufen den dritten Platz belegte und auch im Gesamtklassement weit vorne rangierte. Weniger glücklich mit der Performance des Mädchenautos war Hansi Walter – der Audi firmiert eben nicht ohne Grund als „Mädchenauto“ und sorgte im zweiten Rennen für den einzigen technisch bedingten Ausfall. Trotz der üblichen Zicken schaffte es das Fahrzeug aber wenigstens aus eigener Kraft ins Ziel.
Der Gesamtsieg ging jeweils an Stefan Sell vom MSC Naila, der sich mit Kilian Nierenz (AMC Naila) und Alex Hofmann (MSC Nordhalben) einen spannenden Kampf um die Bestzeiten lieferte.
Wir bedanken uns ganz besonders beim MSC Höchstädt, der mit dem KTM-Ring wirklich eine perfecte „Location“ bietet. Strom, Wasser, Toiletten, Sitzgarnituren, Sanitäts- und Auswertungsraum sind vorhanden und die Strecke war am Vortag vom MSC-Chef Achim Krautzberger hervorragend vorbereitet worden – was will man mehr. Für den Sanitätsdienst geht ein weiterer Dank an Christian Seidel und das BRK in Nagel.
Sven Seidel mit seinem VW -Cross-Golf
Hansi Walter im TRIFT mit seinem Mädchenauto

Schwierige Bedingungen beim ersten Rennen in der Rotax Max Challenge Germany in Wackersdorf
Bereits eine Woche nach dem gelungenen Einstand in der nationalen Rotax Max Clubsportserie ging es für Mikka Trapp wieder um Punkte in der Rotax Max Challenge  Germany.
Schauplatz der ersten Veranstaltung war wieder das Pro Kartland in Wackersdorf.
Diesmal zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite. Anhaltende Schneeschauer am Samstag sorgten für schwierige Bedingungen, so dass die Rennleitung am Samstagmittag nach dem Qualifying die Veranstaltung abbrechen musste. Am Nachmittag wären pro Klasse noch zwei Heats geplant gewesen diese wurden wegen der widrigen Umstände (angefrorene Visiere usw.) gestrichen.
Der neue Zeitplan für Sonntag wurde neu erstellt und sah nach Warm Up, einen Heat und zwei Rennläufe vor. Bei den Junioren hatten neben Mikka  20 Teilnehmer ihre Nennung abgegeben. Mit den winterlichen Verhältnissen kam Mikka am Samstag nicht gut zurecht und sorgten für den 13 Startplatz für den Heat am Sonntag. Am Sonntagmorgen sorgten kalte aber trockene Bedingungen wieder für guten Kartrennsport. Auch Mikka kam jetzt wieder besser zu  recht mit der Bahn nach guten Warm Up ging es dann in den sogenannten Heat der zur Qualifikation zum ersten Rennen gewertet wurde. Von Startplatz 13 auf Platz 11 nach vorne nach 9 Runden. Leider kam es bei diesem Heat zu einer leichten Berührung mit einem anderen  Fahrer so dass der Spoiler aus seiner Verankerung verrutschte was im internationalen  Kartsport mit 5 Sekunden Zeitstrafe bestraft wird.
Diese Strafe warf ihn auf Startplatz 17 für das erste Rennen zurück. Mikka ließ sich trotzdem nicht aus der Ruhe bringen. Beim Start zum ersten Wertungslauf ging alles glatt und Mikka arbeitete sich im Laufe des Rennens auf Platz 14 nach vorne. Somit ging er von Startplatz 14 ins zweite Rennen.
Bei diesen Rennen zeigte der Fahrer des Nees Racing Teams wieder eine  tolle Leistung  seine gute Kondition und sein fahrerisches Können brachten ihn nach 14 Runden bis auf Platz 8 nach vorne was bei diesem starken Teilnehmerfeld  eine starke Leistung war. Am Ende der Veranstaltung landete er auf den 10.Platz der 21 Teilnehmer der Tageswertung. Auch konnte er sich in der Rookiewertung der Juniorklasse ganz vorne Platztieren. Dies bedeutet auch Platz 10 in der Meisterschaft nach dem ersten Rennen.
Der Gewinner dieser ersten Veranstaltung war der Holländer Kaspar Schormans (JJ Racing)Platz 2 ging an Montego Maassen (Nees Racing)und Luis Dettling (Kraft Motorsport)belegte den 3.Platz.
Fazit: Bei den ersten Start in der Junior Klasse  der Rotax Max Challenge die 2022 mit der europäischen Spitze (Holland, Belgien, Schweiz, Dänemark)besetzt ist kann sich das Ergebnis sehen lassen Mikka hat sich bei seinen Kontrahenten bemerkbar gemacht.
Nächste Veranstaltung findet am 25.6/26.06 .2022 in der Motorsportarena in Mülsen bei Zwickau statt.
Mikka mit seinem Vater bei Wartungsarbeiten

6. Stiftland-Orientierungsfahrt des MSC Wiesau
Lernt das bessere Bayern kennen!
Ein umfangreiches Jahresprogramm hat sich der MSC Wiesau e.V. im ADAC zur Feier seines 50-jährigen Jubiläums vorgenommen.
Am 16. März 1972 wurde der Verein gegründet, und pünktlich zum 16. März 2022 hatte der 2. Vorsitzende Karl-Heinz Dietrich eine umfangreiche Chronik zusammengestellt.
Als erste der im Jubiläumsjahr geplanten Veranstaltungen stand die 6. Stiftland-Orientierungsfahrt auf dem Programm, die im Vorjahr der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen war. Fahrtleiter Manfred Keller und Martina Mark hatten eine rund 120 Kilometer lange Strecke ausgearbeitet, die zunächst vom Vorstart am Gasthof Finkenstich in Themenreuth zum eigentlichen Start in Zirkenreuth führte.
Weiter ging es dann durch das leicht verschneite und bitterkalte Stiftland über Wernersreuth, Neualbenreuth, den Grenzlandturm, Querenbach, Waldsassen, Münchenreuth, Groppenheim, Kondrau und Leonberg zurück zum Ziellokal in Themenreuth, wo kurz vor 19.00 Uhr die ersten Teams eintrafen.
Insgesamt waren 22 Nennungen eingegangen, für Orientierungsfahrten ist das eine durchaus beachtliche Beteiligung. Fehlerfrei kam kein Team über die Runden, in der mit 14 Startern stark besetzten Gruppe A der „Profis“ leisteten sich Steffen Nestor/Frank Morgenstern (AMC Naila) und Helmut Hodel/Wolfgang Schmidt (AC Hof) jeweils einen Fehler, sodass bei der Frage nach den Siegern die Startprüfung den Ausschlag geben musste. Hier hatten die Nailaer die vorgegebene Zeit von 25 Sekunden etwas genauer getroffen, nämlich um 16 Hundertstelsekunden besser als die Hofer. Der dritte Rang ging an das beste Damenteam, Claudia Saalfrank und Dominika Baier (ebenfalls AMC Naila). Pokale, besser gesagt die von Manfred Keller selbst aus ausgedienten Kolben gefertigten Trophäen, erhielten hier die besten sieben Fahrzeugbesatzungen.
In der Gruppe B setzten sich Manfred und Tobias Bayer (MSV Falkenberg) beim zweiten gemeinsamen Einsatz souverän vor den Lokalmatadoren Josef und Anton Schuller (MC Waldsassen) und Werner Paschke/Thorsten Oszlonyai (MSC Tirschenreuth) durch. Von den acht hier genannten Teams wurde bei der abendlichen Siegerehrung genau die Hälfte ausgezeichnet.
Ausgezeichnet wurde abschließend auch noch der Initiator der Veranstaltung, Manfred Keller. Für seine über 50-jährige Mitgliedschaft im ADAC erhielt er neben einer Urkunde die passende Anstecknadel, für seine Aktivitäten bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen im Ortsclub zudem die ADAC-Clubnadel mit Goldkranz.
Gedacht ist das natürlich vor allem als zusätzliche Motivation für die Vorbereitung der 7. Stiftland-Orientierungsfahrt 2023.
Das Fazit der Organisatoren fiel am Ende durchweg positiv aus (was ebenfalls für eine Neuauflage spricht). Alle Teams hatten sich vorbildlich sportlich fair verhalten, Konflikte mit der Straßenverkehrsordnung oder gar Unfälle wurden nicht verzeichnet. Am farbig zur Verfügung gestellten Fahrtauftrag hatten auch die nichts auszusetzen, die den einen Pfeil oder die andere Kontrolle übersehen hatten, der Einspruch von Manfred Bayer, der gegen seinen Sieg protestieren wollte, gelangte nicht einmal vors Schiedsgericht.
Alle Sieger mit ihren Trophäen

Gelungene Premiere  in der Junior Klasse der Rotax Serie
Mikka Trapp mit starker Performance beim Rotax Max Rennen in Wackersdorf.
Platz 3 in der Tageswertung der Nationalen Junior Klasse
Nach langen Warten auf den Beginn der Saison konnte man am letzten Wochenende wieder Rennen fahren.143 Teilnehmer /innen in den 8 Klassen der aus geschriebenen Rotax Max Klassen waren zu den ersten Rennen an gereist. Bei herrlichem Frühlingswetter wurden die ersten Punkte der Saison vergeben.
Erste Station der Rotax Clubsportserie war 2022 das Prokartland in Wackersdorf.
Für den jungen Pechbrunner Nachwuchsfahrer der für den MSC Wiesau startet ein weiterer Schritt auf der Kartrundstrecke. Der Challenge Gewinner der Rotax Mini Klasse der Saison 2021 fährt seit dieser Saison in der stark um kämpften Nationalen Junior Klasse.
Schon beim freien Training  zeigte sich das man gut in der Vorbereitung gearbeitet hatte. Nach einem starken Qualifying am Samstag  das er mit  Rang 4 abschloss fuhr er am Sonntag im Rennen 1 gleich vom Start weg in einer Gruppe von 5 Fahrern von 18 Teilnehmern um den Sieg mit. Ständige Position wechsel dieser Gruppe sorgten für ein spannendes Rennen um den Sieg. In der letzten von 14 Runden dann die Entscheidung Mikka der zu dieser Zeit auf Rang 4 lag konnte sich in der letzten Kurve an zwei seiner Konkurrenten vorbei kämpfen und überquerte die Ziellinie als Zweiter. Mit Platz 2 hatte er einen perfekten  Einstand in der Juniorklasse.
Aufgrund dieser starken Performance ging er von Startplatz 2  in das Rennen am Sonntagnachmittag. Hier erwischte er einen etwas schlechten Start dennoch konnte er als dritter in die erste Kurve gehen. Auch dieses Rennen war wieder geprägt von 4 Fahrern um den Sieg. Immer wieder Positionskämpfe sorgten für Spannung pur. Am Ende landete Mikka auf einen  hervorragenden 4.Platz.Leider  hatte er bei Start dieses Laufes etwas zu früh seine Startposition verlassen das die Rennleitung mit 3 Strafsekunden bestrafte und in auf Rang 7 zurück warf. Trotz dieses Missgeschickes konnte er sich den 3.Platz In der Tageswertung hinter Luis Dettling (Kraft Motorsport) und seinem Teamkollegen Montego  Maassen (Nees Racing) sichern. Mit diesem Topergebnis hätte vor Beginn des Rennens keiner gerechnet. Ein fantastischer Einstieg für den jungen Nachwuchsfahrer aus dem Nees Racing Team.
Bild von links:  Montego Maassen (2), Luis Dettling (1), Mikka Trapp (3)

Erste Vorbereitungen für die Saison 2022
Die Saisonvorbereitungen 2022 für die Aktiven des MSC laufen bereits wieder auf vollen Touren. Zwar verhindert die Pandemie noch etwas die Vorbereitungen aber durch gezielte Maßnahmen.
Auch im Kartrennsport  wurden bereits  Ende 2021 die Weichen für 2022 gestellt.
Für den 11 jährigen Nachwuchsrennfahrer Mikka  Trapp steht in diesem Jahr  wieder die Rotax Max Challenge im Vordergrund. In dieser Saison startet er als einer der jüngsten Fahrer in der Junior Klasse. Nach einen grandiosen Jahr 2021 mit dem Gewinn der Rotax Mini Klasse in der Challenge und Clubsportwertung geht es darum in der Rookie Wertung der Junioren  ein Wörtchen mit reden zu können.
Seit mehreren Wochen stehen ein Fitnessprogramm sowie die Vorbereitung des Karts mit einigen Verbesserungen auf dem Programm. Auch Mental und mit Arbeiten am Simulator bereitet er sich auf die kommende  Saison  vor.
Mitte Januar fanden dann die ersten Trainingseinheiten auf der Kartbahn  zur Freude von Mikka statt. Im belgischen Genk einer der besten Kartbahnen in Europas. Hier konnte man die neuen Updates am Kart ausprobieren. Genk liegt ca. 50 Km westlich von Aachen. Zu dieser Trainingssitzung war die gesamte Europäische Spitze der Rotax Junioren  an diesen Wochenende angereist . Für Mikka natürlich die beste Möglichkeit seine Leistungsfähigkeit zu testen. Wichtig war vor allem das man die Bahn kennen lernte die 2022 Neu im Terminkalender der Challenge  steht.  Die ersten Runden dort liefen recht gut und die Neuerungen am Kart  funktionierten. Für diese Saison werden von allen Herstellern neue Aerodynamik Pakete angeboten die auf den Geraden für etwas mehr Speed sorgen sollen. Auch fahrerisch kam Mikka mit der Bahn ganz gut zurecht. Nach dieser ersten Trainingseinheit konnte man positive Erfahrungen sammeln für die nächsten Trainingseinheiten die auf den Bahnen in Wackersdorf und Mülsen um gesetzt werden sollen. Für  die Saison 2022 geht es für den jungen Pechbrunner Nachwuchsrennfahrer darum Fuß zu fassen in der Juniorklasse . Deshalb will man sich in den nächsten Wochen gut vorbereiten  für das erste Rennen Anfang April  auf der Heimatbahn in Wackersdorf. Seit Mitte Januar läuft die Einschreibung zu der Rotax Max Challenge 2022.
Schon jetzt haben sich  neben Mikka  über 20 Teilnehmer bei den Junioren angemeldet. Neben der Deutschen Elite auch Fahrer aus ganz Europa. Mit dem Holländer Kasper Schormans und dem Dänen Mikkel Pedersen  auch zwei die zur Europäischen Spitze zählen. Neben der Rotax Challenge Germany  und der Rotax Max Clubsport Serie sind auch Einsätze in der Rotax Euro Serie geplant. Hier ist man natürlich auf die Hilfe von Sponsoren angewiesen, die den Weg von Mikka  begleiten wollen.“Mein Ziel ist es für diese Saison ist ein Platz unter den ersten 3 der Rookies und  in der Gesamtwertung der Junioren unter die besten 10 der Challenge  zu kommen “so Mikka Trapp.Termine 2022:

Rotax Max Challenge Germany    Rotax Max Clubsport Serie
02.04. /03.04. Wackersdorf 26.03./27.03. Wackersdorf
25.06./26.06. Mülsen 07.05./08.05. Kerpen
03.09./04.09 Wittgenborn 18.06./19.06. Mülsen
15.10./16.10 Genk (Belgien) 23.07./24.07. Bopfingen
27.08./28.08. Wittgenborn
 25.09. Belleben
Rotax Max Euro Serie
22.04./24.04. Genk (Belgien)
27.05./29.05. Adria (Italien)
08.07./10.07. Mariembourg (Belgien)
16.09./18.09. Wackersdorf (Deutschland)
 118    Mikka Trapp

Die Motorsportsaison 2022 kann beginnen
Im Rundstreckenbereich hat sich Werner Härtl mit seinen VW Golf GTI für ein weiteres Jahr für die NAVC Deutsche Amateur-Rundstreckenmeisterschaft entschieden. Der Wiesauer startet wieder unter „MSC Wiesau“.
Ausschlaggebend waren die horrenden Kosten, welche bei anderen Rundstreckenserien derzeit verlangt bzw. verlangt werden müssen. Aktuell liegt man da schon in einem Bereich von 50.000,00 € plus Mehrwertsteuer, nur für eine Saison, berichtet Härtl.
Sicherlich haben manche Meisterschaften „möglicherweise“ einen viel höheren Stellenwert als eine Amateurmeisterschaft. Zum Vergleich mit eigenen Fahrzeug liegen die Kosten beim NAVC für fünf Veranstaltungen bei ca. 8.000,00 €, was dadurch gerade für Neueinsteiger eine wirklich gute Perspektive ergibt. Man kann in dieser Serie ausreichend Rundstreckenerfahrung sammeln und kommt pro Renntag auf viele Rennkilometer. An einem Renntag wird 30 Minuten freies Training, 30 Minuten Quali und zweimal ca. 25 Minuten Rennen angeboten. Bei dieser Meisterschaft gibt es auch die Möglichkeit, sich den Renntag mit einem zweiten Fahrer zu teilen.
Die Renntermine stehen für 2022 bereits fest:
Deutsche Amateur Rundstreckenmeisterschaft (RSM)

24. April 2022 MSC Westpfalz Nürburgring, GP-Sprintstrecke LV 11
24. Mai 2022 MSC Westpfalz LV 11 Flugplatzrennen Schlotheim
25. Mai 2022 MSC Westpfalz LV 11 Flugplatzrennen Schlotheim
24. Juni 2022 MSC Westpfalz Nürburgring, Müllenbachschleife LV 11
24. Aug 2022 MSC Westpfalz Nürburgring, GP-Sprintstrecke LV 11
25. Sept. 2022 NAVC Sportabteilung Autodrom Most CZ NAVC
25. Okt. 2022 NAVC Sportabteilung Autodrom Most CZ Sportabteilung

Nennungsschluß: 11. 02. 2022
Nachnennschluß: 24. 06. 2022
Um in Wertung zu gelangen, ist der Start bei 5 Veranstaltungen erforderlich.

Werner Härtl mit seinem VW Golf GTI