MSC Wiesau Aktuell 2026

Florian Fachtan Gesamtsieger beim Stausee Slalom des MSC Nordhalben
Am letzten Wochenende wurde in Nordhalben der 3.Lauf zum NOO-Slalom Pokal ausgetragen. Ausrichter war der MSC Nordhalben. Insgesamt fanden nur 38 Teilnehmer den Weg in den Frankenwald. Dank der starken Nachfrage beim Oldtimer Gleichmäßigkeitsslalom wurde dann doch eine Gesamtstarterzahl von 69 erreicht. Für die Fahrer des MSC Wiesau verliefen beide Veranstaltungen wieder recht erfolgreich. In der Klasse F9 konnte sich Luis Sollfrank den 2.Rang sichern. Die Plätze 4 und 6 gingen an Heinz Neumeier und Laura Sollfrank. Die Mitterteicherin die für den MSC Wiesau startet konnte sich auch den Pokal für die Beste Dame sichern. Ein Klasse höher brachten Florian und Hans Fachtan wieder den BMW 318 is an den Start. Nach 2 Wertungsläufen stand Florian Fachtan ganz oben auf den Podest gefolgt von Hans Fachtan. Auch die PS starken Fahrzeuge der Gruppe H konnten die Zeiten von Florian Fachtan nicht erreichen. Neben dem Klassen-und Gruppensieg reichte es auch für den Gesamtsieg bei der 2026 Ausgabe des Stausee Slaloms. Mit diesen Ergebnis zählt er wieder zu den Favoriten um den Gesamtsieg des NOO-Pokals 2026.Mit 31.Teilnehmern war der Oldtimer Slalom wieder die stärkste Klasse in Nordhalben.5 Mitglieder des MSC versuchten hier Punkte für die  Nordbayerische ADAC Oldtimer Meisterschaft zu sammeln. Am besten gelang das Luis Sollfrank der in der Gästeklasse den 1.Platz belegte und Platz 6 in der Gesamtwertung.3/100 mehr in der Differenz hatte Mane Keller das reichte zu Rang 7.in der Oldtimerwertung. Keinen guten Tag erwischten Laura Sollfrank, Wolfgang Scholz und Michaela Gehret .Sie belegten die Plätze 26,27 und28 der 31 Fahrer.
         

Beste Dame in Nordhalben Laura Sollfrank                              Gesamtsieger Florian Fachtan

                                                                                    Nachruf Georg Klarner
Am Freitag den 29.05.2026 verstarb im Alter von 94 Jahren unser Ehrenmitglied Georg Klarner. Der Klarner ,,Schorsch“ wie Sie in alle nannten war einer der Gründungsmitglieder des MSC Wiesau. Er war auch der 1.Vorstand des Vereins im Gründungsjahr 1972. Von 1972 bis 1982 bekleidete er dieses Amt. In dieser Zeit erlebte der MSC einen großen Aufschwung. Nach seiner Zeit als 1.Vorstand kümmerte sich der Fahrschullehrer hauptsächlich um die Verkehrserziehung der Jugend und führte zahlreiche Fahrradturniere durch.1993 ernannte in der MSC Wiesau für seine Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied. Neben diesen Tätigkeiten widmete er sich auch um den Aufbau alter Motorräder und gründete mit Manfred Plattner, Elmar Radimerski und Hermann Muckhof die Wiesauer  Oldtimerfreunde. Der MSC Wiesau verliert mit Georg Klarner ein sehr aktives Mitglied bis ins hohe Alter.

                                                                               Ruhe in Frieden ,,Schorsch“

                Gründungsväter der Wiesauer Oldtimerfreunde v.l.Manfred Plattner,Georg Klarner und Elmar Radimerski

Erfolge für Sven Seidel und Florian Fachtan in Schlüsselfeld

Am Vatertag wurde im Verkehrssicherheitszentrum des ADAC Nordbayern in Schlüsselfeld der 4.Lauf zur Nordbayerischen ADAC-Meisterschaft Slalom Meisterschaft ausgetragen. Zugleich war es auch der 2.Lauf zur Bayerischen Slalom Meisterschaft 2026. Bei schwierigen Wetterverhältnissen zum Teil gab es Hagelschauer, gingen über 100 Meldungen beim AC Schweinfurt ein. Für die Fahrer des MSC Wiesau verlief die Veranstaltung trotz dieser Wetterkapriolen wieder sehr erfolgreich. Etwas Pech hatte der Mehlmeisler Dominik Schraml. Nach einer Top Trainingszeit änderte sich das Wetter zum Start des 1.Wertungslaufes.Für den Fahrer des MSC Wiesau reichte es trotz dieser Bedingungen zum 3.Platz auf das Podest. Eine Klasse für sich war diesmal Florian Fachtan er bewies in den 2 Wertungsläufen das er zu den Spitzenfahrern der Gruppe F gehört. Bereits im Training konnte er die Bestzeit setzen. In den 2.Wertungsläufen konnte er sich nochmals steigern und stellte den BMW 318 is auf Platz 1 in der Klasse bis 2000 ccm. Florians Vater Hans schaffte in dieser Klasse den 4.Rang von 9 Teilnehmern. Mit einen weiteren Klassensieg wahrte auch Sven Seidel die Chancen auf die beiden Titel der Meisterschaften. Mit den schnellsten Zeiten der Klasse in beiden Läufen konnte er sich den 1.Rang mit dem Citroen C2 in der Gruppe H bis 1600 ccm sichern. Mit diesen Erfolgen bleiben Florian Fachtan, Sven Seidel und Dominik Schraml im Rennen um die beiden Titel der Meisterschaften, Für Seidel und Schraml geht es bereits Ende Mai weiter. In der Nähe von Trier finden dann die Läufe 3 und 4 zur Deutschen Rennslalom Meisterschaft statt. Auch hier sind die beiden Fahrer des MSC Wiesau in der Meisterschaft vorne dabei.

 

                                                  Eine Klasse für sich  Florian Fachtan beim Slalom des AC Schweinfurt
Auftakt zum Oldtimer Slalom Cup Oberfranken 2026

Seit 2005 gibt es diese Meisterschaft. Sie hat sich im Laufe der Jahre zu einer der beliebten Serie von Besitzern älteren Fahrzeuge gemausert. Dieser Erfolg ist vor allem Hansi Walter zu verdanken. Das Konzept einfach als Gleichmäßigkeit im Automobilslalom werden diese Veranstaltungen durchgeführt.  Mit seinen Ideen und das Interesse am Oldtimersport blieb dies auch dem ADAC Nordbayern nicht verborgen. Vor einigen Jahren erhielt der Cup neben dem regionalen auch ein Prädikat zur Meisterschaft des ADAC Nordbayern. Beim ersten Lauf der Anfang Mai auf den Flugplatz in Hof aus getragen wurde war der sportliche Teil Nebensache. Nur eine Woche vor dem Rennen verstarb Hansi Walter, der Initiator und Organisator des Oldtimer Slalom Cup, im Alter von 65 Jahren nach langer, schwerer Krankheit.  Mit seinem Tod verliert der Motorsport einen der auch als Sportwart ein gefragter Ansprechpartner war. Mit seinem Einsatz wurde auch die Steinwald Classic ins Leben gerufen. Auch der MSC Wiesau hat ihm viel zu verdanken. In einer Schweigeminute beim Slalom in Hof wurde seiner gedacht. Auch 2026 ist das Interesse an der Meisterschaft ungebrochen. Der AC-Hof konnte 40 Teilnehmer zu dieser Veranstaltung begrüßen. Thomas Enkerts (AMSC Bindlach) konnte sich den ersten Platz vor Markus Terschanski Knorr (MC Lauf) sichern. Platz 3 ging an Christian Gebelein vom AMSC Bindlach. Die Fahrer aus der Region konnten sich nicht ganz vorne platzieren. Wolfgang Scholz vom MSC Wiesau kam auf den 8.Rang.Manfred Keller auf Platz 11.Tobias und Manfred Bayer (MSV Falkenberg) belegten Rang 13 und 17.Luis Sollfrank (MSC Wiesau)wurde 19.Mit Laura Sollfrank, Michaela Gehret (beide MSC Wiesau) und Lena Bergler (MSV Falkenberg) kamen drei Damen auf die Plätze 26,34 und 35.Emmeram Zeitler (MSC Wiesau) und Thomas Fröhlich (MSV Falkenberg) belegten die Plätze 32 und 38.

Hansi Walter aus Waldeck ist nach langer schwerer Krankheit im Alter von 65 Jahren verstorben. Mit ihm verliert der Motorsport und der MSC Wiesau einen ihrer Macher und Aushängeschilder der Region .
Seidel und Merkl mit Gesamtsiegen  auf dem Flugplatz Hof/Plauen

Drei Tage lang war der Flugplatz Hof Schauplatz von Motorsportveranstaltungen. Los ging es am 1.Mai mit dem Clubslalom des AC-Hof. Für die 78 Teilnehmer ging es darum erste Punkte für die regionalen Meisterschaften zu sammeln. Leni Reithmeier in der Klasse G3 und Helmut Dostler in der F8 bis 1400ccm (beide AC Waldershof) belegten jeweils den 2 Rang. In der Klasse F9 bis 1600ccm kam Luis Sollfrank vom MSC Wiesau auf den 3.Platz.Thorsten Hilpert (MSV Falkenberg) und Laura Sollfrank (MSC Wiesau) kamen auf Platz 6 und 7 auf dem Suzuki Swift. In der Klasse F 10 gab es einen Doppelsieg für den MSC Wiesau. Florian Fachtan gewann vor Vater Hans beide auf den BMW 318 is. Dominik Schraml dominierte mit seinem VW Polo die Klasse der Gruppe H bis 1300 ccm. Mit auf den Podest stand der Waldershofer Reinhard Bayer der den Audi 50 auf Rang 3 steuerte. Das Maß der Dinge war wieder einmal Sven Seidel in der Klasse bis 1600ccm.Deutlich konnte er seine Klasse gewinnen. Bernd Aßmann (AC-Friedenfels) belegte auf seinem Opel Kadett C Coupe Rang 2 in der Klasse bis 2000 ccm. Mit Citroen C 2 konnte der Wiesauer Sven Seidel einen weiteren Gesamtsieg für sich verbuchen.                                                                                                                                                Einen Tag später richtete der ADAC Ortsclub Naila seinen ADAC/DMSB Slalom aus. Dieser Lauf zählte zur Bayerischen und Nordbayerischen ADAC-Meisterschaft. Leni Reithmeier konnte sich neben dem Klassensieg der G3 auch noch die Wertung der serienmäßigen Fahrzeuge der Gruppe G sichern. In der Klasse F 8 /9 kam Luis Sollfrank(MSC Wiesau)auf den 2.Platz.Teamkollege Heinz Neumeier belegte in dieser Klasse Platz 6,gefolgt von Helmut Dostler (AC Waldershof),Laura Sollfrank (MSC Wiesau) und Torsten Hilpert (MSV Falkenberg).Mit dem BMW 318is kamen Florian und Hans Fachtan beide MSC Wiesau auf die Ränge 2 und 3 in der Gruppe F bis 2000ccm.Reinhard Bayer landete mit seinem Audi 50 in der Gruppe H bis 1300 ccm auf den 2.Rang.Auch beim Slalom des ADAC Naila war Sven Seidel nicht zuschlagen in der Klasse bis 1600 ccm. Schnellster an diesem Tag war Tobias Merkl auf seinem BMW 325 i neben dem Klassensieg in der H über 2000ccm konnte sich der Fahrer des AC-Friedenfels auch den Gesamtsieg vor Sven Seidel sichern.

 

               
                   Starke Vorstellung der Aktiven des MSC Wiesau bei den Slaloms des AC Hof und ADAC Naila
Luis Schraml und seine wilde Hilde zu Gast in Tschechien

Nachdem man einige Trainingseinheiten auf dem KTM-Ring in Höchstädt absolviert hatte, suchten Luis Eltern nach Möglichkeiten um an kleinen Rennen teil zu nehmen. Im benachbarten Tschechien gibt es Veranstaltungen, die es Luis auf Grund seines Alters ermöglichen erste Erfahrungen in Rennen zu sammeln. Anfang Mai machte sich Luis mit seiner Familie auf nach Domazlice (Taus). Die Ortschaft liegt ca.20 Km hinter der Deutschen Grenze bei Furth im Wald. Der dortige Motorsportclub richtet Autocross Veranstaltungen aus. Hier haben Kinder im Alter von 6 Jahre die Möglichkeit mit ihren Mini Cross Buggys Rennen zu fahren.6 Fahrer gingen bei den jüngsten an den Start. Auf dem Programm standen Trainingslauf,3 Punkteläufe und der abschließende Finallauf. Für das Training wurde die Strecke gewässert. Für Luis waren diese Verhältnisse Neuland und zum Teil auch sehr rutschig. Auch der 1.Wertungslauf wurde ebenfalls aus nasser Strecke durchgeführt. In diesen Lauf kam Luis schon besser zurecht und konnte sich gegenüber dem Training steigern. Ab den 2.Lauf hatte er immer bessere Streckenverhältnisse was sich natürlich in den Rundenzeiten wieder spiegelte. Er kam auch immer besser mit der Strecke zu recht. Im Finallauf dann traute er sich mehr zu und gab Vollgas. Einziger Nachteil war das sein Buggy im Hubraum etwas unterlegen ist, somit ist ein direkter Vergleich schwierig. Nichtsdestotrotz waren seine Eltern stolz auf ihn. Nach der Addition aller Läufe belegte der Nachwuchsfahrer des MSC Wiesau den 4.Rang von den 6 Fahrer. „Ich und meine wilde Hilde (so heißt sein Mini Buggy) haben unser Bestes gegeben und freuen schon auf das nächste Rennen“ so Luis.

                                      Tolle Leistung von Luis Schraml bei seinem ersten Rennen mit Platz 4
Teilnehmerrekord bei Jugend-Kart-Slalom des MSC Wiesau                                                                                         

Mit einem neuen Rekord ging der 89. ADAC-Jugend-Kart-Slalom des MSC Wiesau über die Bühne. Mit 157 Startern in den sieben ausgeschriebenen Klassen konnte man die meisten Teilnehmer der letzten Jahre begrüßen. Bei herrlichem Frühlingswetter ging es neben regionalen Prädikaten auch um die Bayerische Meisterschaft sowie um den ADAC-Pokal der Bezirke Oberpfalz und Mittelfranken.
Die Klasse 0 (6 Jahre) gewann Elias Heinze (MSC Fränkische Schweiz). Mit 28 Startern war die Klasse 1 (7-9 Jahre) sehr gut besetzt. Lukas Wölfel (MSC Fränkische Schweiz) siegte hier vor Dominik Fröhlich (MSC Wiesau) und seinem Vereinskollegen Ben Schneider. Mit Julian Hagn kam ein weiterer Wiesauer auf Rang 15. Die meisten Starter verzeichnete die Klasse 2 (10/11 Jahre). Schnellste von den 36 Jungen und Mädchen war Emma Frömel (MSC Auerbach). Rang zwei und drei gingen an Jan Landgraf (MSC Tirschenreuth) und Tim Voh (MSC Auerbach). Leonard Schuller vom MSC Wiesau belegte hier einen starken sechsten Rang.
Einen Klassensieg gab es für den MSC Wiesau in der Klasse 3 (12/13 Jahre) durch Leonas Grabe. Neben ihm auf dem Treppchen standen Sebastian Kalz und Denny Postika, beide vom MC Ansbach.
Die Klasse 4 (14/15 Jahre) sicherte sich Darja Popov (MSC Marktredwitz), gefolgt von Julian Maier (AC Waldershof) und Luca Sebald (MSC Auerbach). In der Klasse 5 (16–18 Jahre) gab es mit Ben Koller einen weiteren Podestplatz mit Rang drei für den MSC Wiesau. Platz eins ging an Louis Sebald (MSC Auerbach) vor Jonah Günther (MSC Marktredwitz). In der Klasse 6 war Andreas Sirtl der Schnellste, gefolgt von Johannes Jäger und Julia Faltis, alle vom MSC Wiesau. Tagesschnellster war Louis Sebald vom MSC Auerbach. Die Mannschaftswertung gewann der MSC Auerbach vor dem MSC Wiesau und dem MSC Marktredwitz.

                                                            Starke Leistung von Leonas Grabe mit Platz 1 in der Klasse 3
 
Abschied von einem, der intensiver gelebt hat als andere……..

 

                                                                                            Hansi Walter

In tiefer Betroffenheit und unendlicher Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Freund, Sportkameraden und einem liebenswerten und hilfsbereiten Menschen.

Jeder der im nordbayrischen Raum im Motorsport aktiv war, kannte ihn. Mit im verliert der MSC Wiesau auch einer ihrer Motoren, dem immer das Wohl des Vereins im Vordergrund stand. Vermissen werden wir die gemeinsamen Stunden die wir mit Dir verbrachten.

                                                                                              Hansi Ruhe in Frieden !

 

Am 12.Mai 2026 um 14.00 Uhr findet in der Basilika Waldsassen ein  Gedenkgottesdienst statt.

 

Auftakt zur Deutschen Slalom Meisterschaft in Schlüsselfeld
Am letzten Wochenende wurden im Verkehrssicherheitszentrum des ADAC Nordbayern in Schlüsselfeld die ersten beiden Läufe zur Deutschen Slalom Meisterschaft 2026 ausgetragen. Auf dem schnellen Handlingkurs ging es um die ersten Punkte der Region Süd. Neben Sven Seidel waren auch Florian und Hans Fachtan für den MSC Wiesau am Start. Für beide war es die erste Veranstaltung um die Deutsche Meisterschaft. Bei herrlichen Frühlingswetter am Samstag war man gespannt, wie sich beide in der stark besetzten Gruppe F bis 2000 ccm mit ihren BMW 318 is behaupten werden. Mit den Plätzen 6 für Florian gefolgt von Hans Fachtan konnte man durchaus zufrieden sein. In der Gruppe H bis 1600 ccm brachte Sven Seidel wieder seinen Citroen C2 an den Start. Bereits im Training zeigte Seidel, das er zur Spitze der Deutschen Meisterschaft zählt. Mit den ersten Klassensieg der Saison stellte er dies eindrucksvoll unter Beweis. Über Nacht änderte sich das Wetter und am Sonntag ging der 2 Lauf des Deutschen Championats den der AC-Ebern ausrichtete bei nasser Strecke über die Bühne. Deutlich steigern konnte sich Florian Fachtan bei diesen Verhältnissen. Mit Platz 4 fuhr er knapp am Podest vorbei was sein Können unter Beweis stellte. Vater Hans konnte sich wieder den 7. Rang der Klasse bei schwierigen Bedingungen sichern. Technische Probleme einiger Teilnehmer sorgten dafür das in der Gruppe H bis 1600ccm nur noch 3 Fahrer am Sonntag an den Start gingen. Auf nasser Strecke belegte der für den MSC Wiesau startende Sven Seidel hinter Fynn Gürtler den 2 Rang in der Klasse. Mit diesen Ergebnissen zeigten die Fahrer aus der Region das Sie mit der Spitze der Meisterschaft mithalten können. Bereits in 2 Wochen werden dann die ersten beiden Läufe zur Deutschen Rennslalom Meisterschaft auf den Flugplatz Zaining in Niederbayern ausgetragen. Neben Sven Seidel wird hier auch Dominik Schraml mit seinen VW Polo den Einstand in der Meisterschaft geben. In der Gruppe H über 2000 ccm wird neben Seidel und Schraml, Tobias Merkl mit seinem BMW 325 i in die Meisterschaft eingreifen. Regional beginnt die Saison dann am 1.Mai beim Clubslalom des AC-Hof. Man darf jetzt schon gespannt sein wie sich nach den großartigen Erfolgen der Wiesauer 2025,auch diese Saison ähnlich erfolgreich wird.

                                    Gelungener Einstand bei der Deutsche Meisterschaft: Florian Fachtan

Jahreshauptversammlung des MSC Wiesau

Sehr gut besucht war die diesjährige Hauptversammlung des MSC Wiesau. Der Vorsitzende Karl-Heinz Dietrich gab einen Einblick in das Vereinsleben der letzten Jahre. In Anwesenheit vom Vorstandsmitglied des ADAC Nordbayern Rene Schymura und dem BLSV-Kreisvorsitzenden Andreas Malzer erinnerte er an die zahlreichen Aktivitäten und Ereignissen der letzten 3 Jahre beim MSC Wiesau. Die Kassiererin Daniela Seidel konnte in ihren Bericht auf einen guten Kassenstand hinweisen. In dem Bericht der Rechnungsprüfer bescheinigte Werner Härtl die sehr guten Arbeit von Daniela Seidel. Sportleiter Franz Negratschker Jun. gab einen Einblick auf die Veranstaltungen und die Erfolge der Sportfahrer des Vereins. Jugendleiter Johannes Jäger konnte von einer guten und erfolgreichen Jugendarbeit berichten. Danach folgte der Bericht des Verkehrsreferenten Franz Negratschker Sen. Einstimmig erfolgte die Entlastung des Vorstandes. Der Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder des MSC Wiesau für 40 Jahre wurden Robert Bauer, Christine Burkhard, Josef Burkhard, Anton Dutz, Walter Fachtan, Peter Gehret, Rudolf Habel, Claus Müller, Werner Härtl, Josef Härtl, Uve Hofmann, Rudolf Höcht, Peter Meissner, Anton Schinhärl, Vera Seidel, Bernhard Stock, Emeram Zeitler und Franz Höcht mit Urkunden und Ehrennadeln ausgezeichnet. Für 50 Jahre Mitgliedschaft beim MSC Wiesau erhielten Alfred Hösl, Georg Klarner, Manfred Plattner, Franz Negratschker Sen., Engelbert Schmid, Albert Schuller, Horst Otto Seidel, Wolfgang Neumann und Reinhard Schwarz eine Urkunde und die Ehrennadel in Gold mit Kranz des MSC Wiesau. Für ihre langjährige Mitgliedschaft beim ADAC wurden Hansi Walter, Manfred Plattner (25 Jahre), Hermann Bächer (40 Jahre), Norbert Wolff (50 Jahre) und Franz Negratschker Sen. und Wolfgang Schulz für 60 Jahre von Rene Schymura mit Urkunden und Ehrennadeln geehrt. Mit Franz Negratschker Sen. und Toni Dutz wurden zwei Mitglieder des MSC Wiesau bei der Jahreshauptversammlung  zu Ehrenmitgliedern ernannt. Franz Negratschker Sen.ist seit 1972 Mitglied des MSC. Als Fahrer, Gründungsmitglied und jahrelanger Verkehrsreferent kann er auf eine erfolgreiche Zeit im Ehrenamt zurückblicken. Für sein Engagement im Bereich Verkehrssicherheit wurde er auch 2025 vom Landkreis mit der Andreas Schmeller Medaille ausgezeichnet. Auch die Marktgemeinde Wiesau würdigte Ihn beim Neujahrsempfang 2026.Er ist auch ein Vorbild, wenn es um das Ehrenamt geht. Seit 1986 ist Toni Dutz Mitglied des MSC Wiesau. Als Bürgermeister lagen und liegen im auch die Vereine aus Wiesau am Herzen. Mit seiner Unterstützung konnte der Verein in den letzten 25 Jahre viel erreichen vor allem mit seinem Einsatz um die Jugend. Für sein Engagement und Unterstützung des MSC Wiesau wurde er auf der Jahreshauptversammlung zum Ehrenmitglied ernannt.

                                                                Gut besucht war die Hauptversammlung 2026 im Bayer Saal

                                                                          Langjährige ADAC Mitglieder                                                        Ehrungen 40 und 50 Jahre MSC Wiesau 

                                           Franz Negratschker Sen.  und Toni Dutz wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt

 

MSC dominiert den NOO-Slalom-Pokal
Wie 2025: Florian Fachtan und Sven Seidel an der Spitze
Eigentlich hätten  beide den Titel verdient: In einer hauchdünnen Entscheidung trennten nach 10 Rennen kaum messbare 0,07 Punkte die Slalom-Asse Florian Fachtan und Sven Seidel. Letzlich hatte aber BMW-Pilot Fachtan das bessere Ende für sich – er hatte seine Klasse ebenso deutlich beherrscht wie Seidel die seine mit seinem Citroen.
​Zum 55. Mal wurden im Nordost-Oberfranken-Pokal, der ältesten und größten regionalen Motorsport-Meisterschaft, die Titelträger in vier Disziplinen geehrt. Ausgerichtet wurde das Event vom MSC Gefrees im Saal der Frankenfarm in Himmelkron, wo über 100 Pokale verliehen wurden.
Wie stark der MSC Wiesau in der vergangenen Saison aufgestellt war, verdeutlicht die Tatsache, dass unter den „Top Ten“ der Slalom-Wertung noch drei weitere Aktive des Clubs zu finden waren: Luis Sollfrank, Hans Fachtan und Dominik Schraml belegten die Ränge sieben, acht und zehn. Trophäen gab es zudem für Stefan Müller (Platz 17) und Heinz Neumeier (Platz 18). Für die Routiniers in der Altersklasse „Ü60“ fand eine zusätzliche Wertung statt, die Hans Fachtan für sich entscheiden konnte. Heinz Neumeier komplettierte hier als Dritter das Podest.
Geradezu zwangsläufig war damit der Triumph des MSC Wiesau in der Mannschaftskonkurrenz.
Eine eigene Wertung existiert zudem auch für historische Rennfahrzeuge, wo allerdings nicht die schnellsten Zeiten ausschlaggebend sind, sondern eine die möglichst geringe Zeitdifferenz zwischen zwei Wertungsläufen. Die  Meisterschaft sicherte sich Helmut Dostler vom AC Waldershof mit einem VW Polo, Dritte und damit erfolgreichste Dame wurde Laura Sollfrank vom MSV Falkenberg mit ihrem VW Golf.  Der mehrfache Meister Manfred Keller wurde Achter, Hansi Walter wurde als Zwölfter ausgezeichnet, besser als gar nichts. In der Mannschaftswertung siegte in dieser Sparte der AMSC Bindlach vor dem MSV Falkenberg und dem MSC Wiesau
Manfred Keller hätte zusammen mit seinem Co-Piloten Jochen Riedel (MSC Helmbrechts) trotzdem einen Titel holen können: Die beiden gewannen zwar zwei von drei gewerteten Orientierungsfahrten, erreichten aber beim Saisonfinale das Ziel nicht in Wertung und fielen noch auf den dritten Meisterschaftsrang zurück. Abhilfe soll künftig ein High-Tech-Kalkulator schaffen, um Karenzzeiten richtig berechnen zu können.
Bemerkenswert übrigens auch: Bereits vor Beginn der Veranstaltung versicherten die Aktiven des MSC glaubhaft, den im Eingangsbereich platzierten hölzernen Deko-Osterhasen auf keinen, auf gar keinen Fall entführen zu wollen.
Reichlich Pokale: Die Aktiven des MSC Wiesau hatten Grund zum Feiern.

Sven Seidel belegt Rang 4 bei der Deutschen Slalom Meisterschaft
Am letzten Wochenende wurden die Meister und Platzierten für ihre Erfolge in der Deutschen Slalom- und Rennslalom-Meisterschaft der Saison 2025 geehrt. Der DMSB hatte zu dieser Meisterfeier ins Unimog-Museum nach Gaggenau geladen. Sven Seidel wurde dort für seinen 4. Rang in der Deutschen Slalom-Meisterschaft ausgezeichnet. Der Fahrer des MSC Wiesau konnte sich den Sieg der Region Süd sichern. Im Oktober wurde dann das Finale auf dem Flugplatz Mühldorf bei Waldkraiburg ausgetragen. Dort wurde der Deutsche Meister aus den Vorläufen der drei Regionen (Nord, Mitte, Süd) ermittelt. Sven Seidel sicherte sich dort in einem spannenden Finale den 4. Platz in der Deutschen Slalom-Meisterschaft. Deutscher Slalom-Meister 2025 wurde Lars Bröcker vom MSC Bad Heiligenstadt. Die Rennslalom-Meisterschaft konnte sich Florian Bodin aus dem hessischen Heuchelheim sichern.
Die Top 4 der Deutschen Slalom Meisterschaft 2025 v.l.Nico Düe (2.),Lars Bröcker (Deutscher Meister)Sven Seidel (4.),Julian Schäffer (3.)
Stadt Mitterteich ehrt Sportler des MSC Wiesau
Seit Jahren zeichnet der Stadtverband für Sport erfolgreiche Sportler und Funktionäre wir ihre Erfolge und Arbeit im Stadtgebiet Mitterteich aus. Peter Haibach vom Stadtverband Sport konnte zu diesem Ehrenabend neben den geladenen Gästen und Sportlern auch den Bürgermeister der Stadt Mitterteich Stefan Grillmeier begrüßen. In seinen Grußworten bedankte sich Haibach für die gezeigten Leistungen im Sportbereich des abgelaufenen Jahres. Für ihre überregionalen Erfolge wurden auch Laura und Luis Sollfrank geehrt. Die Geschwister aus Mitterteich sind seit Jahren im Motorsport recht erfolgreich. Laura Sollfrank konnte sich 2025 den Bezirkstitel der Oberpfalz in der Oldtimer-Slalomwertung des BMV sichern. Auch ihr Bruder Luis war in der abgelaufenen Saison wieder im Automobil Slalom erfolgreich. Für seinen 3. Platz bei der Bayerischen Meisterschaft im Junior Slalom und den 4.Platz beim Bundesfinale des ADAC wurde er von der Stadt ausgezeichnet.
                                          V.L. Peter Haibach, Laura Sollfrank, Luis Sollfrank, Bürgermeister Stefan Grillmeier

ADAC Nordbayern hält Vorträge über Drogen im Straßenverkehr
Die Unfallbeteiligung junger Fahrer ist nicht nur ein Problem in Deutschland, sondern in allen Industrienationen der Welt anzutreffen . Auch wenn Fahrten unter Einfluss von berauschenden Mitteln nicht die häufigste Unfallursache darstellen, so lässt sich eine erhebliche Schwere bei den Unfallfolgen beobachten. Der Anteil an Toten und Scherverletzten ist hier wesentlich höher. Aus diesem Anlass möchte der ADAC Nordbayern e.V. die Schulen im Rahmen er Verkehrserziehung unterstützen. Eine Woche lang hielt der ADAC Nordbayern e.V. in den verschiedenen Klassen des Berufsschulzentrums Wiesau Vorträge um den Umgang mit Alkohol, illegalen Drogen und Medikamente im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Ziel dieser Aktion ist es strikte Trennung von Betäubungsmitteln und der Teilnahme am Straßenverkehr. Auch ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol, Drogen und Medikamenten wird den jungen Fahrern nahegebracht. 2026 unterstütze auch der MSC Wiesau diese Aktion in der Berufsschule. Der Referent für Verkehr des MSC Wiesau Franz Negratschker Sen. und Werner Härtl besuchten die Vorträge des ADAC Nordbayern e.V.
Mit der sogenannten Rauschbrille wurde die Teilnahme am Straßenverkehr simuliert

Die Legende lebt….
Bekanntlich heißt es“ Was lange wärt wird endlich gut“. Dieses trifft auch auf ein Geschichte es MSC zu. Wir schreiben das Jahr 1973 ein Jahr nach der Gründung des MSC Wiesau feierte der damalige Sportleiter Erich Faltenbacher seinen größten Erfolg im Motorsport. Mit dem Gewinn der Nordbayerischen ADAC Bergmeisterschaft gab es den ersten großen Erfolg des ADAC Ortsclub Wiesau. Eng verbunden mit diesem Erfolg war auch das Fahrzeug Faltenbachers, ein Fiat Abarth 1000 TCR. Diese kleinen Renner aus Italien beherrschten Anfang der  70-iger den Motorsport bei den Tourenwagen bis 1000 ccm. Getunt durch Carlo(Karl)Abarth brachten es die Fahrzeuge auf stolze 120 PS aus 982 ccm bei einem Gewicht von nur rund 600kg.Ein Bild dieses Fahrzeuges mit einer Zweiradeinlage beim Bergrennen Happurg aus dem Jahre 1972 im Nachrichten Magazin“ Stern“ machte das Fahrzeug weltweit bekannt. Nachdem Erich Faltenbacher 1975 den Abarth verkauft hatte wechselte er bis 1980 mehrmals die Besitzer. Nach einem Unfall verschwand dann der 1000 TCR in einer Garage. Die meisten dieser legendären Tourenwagen aus den 70-igern sind entweder verschrottet oder verrostet. Originale 1000 TCR gibt es nicht mehr viele. Auf der ganzen Welt existieren noch einige Exemplare. Diese werden von den Besitzern meistens bei Historischen Motorsportveranstaltungen ein gesetzt. Auch beim MSC Wiesau stellte man sich im Laufe der Jahre immer wieder die Frage gibt es den Abarth noch? Sehr zu Freude des MSC kam 2022 die Anfrage über Bilder und Informationen zum Fiat Abarth. Wie der Zufall es wollte fand der neue Besitzer Michael Feyl das Fahrzeug bei einem Kundegespräch. Die Substanz der Karosserie war noch in einem guten Zustand. Der neue Besitzer beschloss den Fiat wieder so zu restaurieren, wie er 1973 ausgesehen hat. Michael Feyl beschäftigt sich hauptsächlich mit der Restaurierung dieser Fahrzeuge aus den 70iger Jahren. Ende 2025 ist es nun soweit der Fiat Abarth 1000TCR strahlt wieder im Glanz von 1973.Leider ist Erich Faltenbacher vor einigen Jahren verstorben, so das er nicht mehr mit erleben kann, wie sein Fahrzeug wieder zum Einsatz kommt. Der Vorstand Karl-Heinz Dietrich ist ziemlich Stolz das es nach über 50 Jahren den Abarth noch gibt. Es ist ein Stück Vereinsgeschichte.
                       
Die Legende wieder zum Leben erweckt…..