MSC Wiesau Aktuell 2026

MSC dominiert den NOO-Slalom-Pokal
Wie 2025: Florian Fachtan und Sven Seidel an der Spitze
Eigentlich hätten  beide den Titel verdient: In einer hauchdünnen Entscheidung trennten nach 10 Rennen kaum messbare 0,07 Punkte die Slalom-Asse Florian Fachtan und Sven Seidel. Letzlich hatte aber BMW-Pilot Fachtan das bessere Ende für sich – er hatte seine Klasse ebenso deutlich beherrscht wie Seidel die seine mit seinem Citroen.
​Zum 55. Mal wurden im Nordost-Oberfranken-Pokal, der ältesten und größten regionalen Motorsport-Meisterschaft, die Titelträger in vier Disziplinen geehrt. Ausgerichtet wurde das Event vom MSC Gefrees im Saal der Frankenfarm in Himmelkron, wo über 100 Pokale verliehen wurden.
Wie stark der MSC Wiesau in der vergangenen Saison aufgestellt war, verdeutlicht die Tatsache, dass unter den „Top Ten“ der Slalom-Wertung noch drei weitere Aktive des Clubs zu finden waren: Luis Sollfrank, Hans Fachtan und Dominik Schraml belegten die Ränge sieben, acht und zehn. Trophäen gab es zudem für Stefan Müller (Platz 17) und Heinz Neumeier (Platz 18). Für die Routiniers in der Altersklasse „Ü60“ fand eine zusätzliche Wertung statt, die Hans Fachtan für sich entscheiden konnte. Heinz Neumeier komplettierte hier als Dritter das Podest.
Geradezu zwangsläufig war damit der Triumph des MSC Wiesau in der Mannschaftskonkurrenz.
Eine eigene Wertung existiert zudem auch für historische Rennfahrzeuge, wo allerdings nicht die schnellsten Zeiten ausschlaggebend sind, sondern eine die möglichst geringe Zeitdifferenz zwischen zwei Wertungsläufen. Die  Meisterschaft sicherte sich Helmut Dostler vom AC Waldershof mit einem VW Polo, Dritte und damit erfolgreichste Dame wurde Laura Sollfrank vom MSV Falkenberg mit ihrem VW Golf.  Der mehrfache Meister Manfred Keller wurde Achter, Hansi Walter wurde als Zwölfter ausgezeichnet, besser als gar nichts. In der Mannschaftswertung siegte in dieser Sparte der AMSC Bindlach vor dem MSV Falkenberg und dem MSC Wiesau
Manfred Keller hätte zusammen mit seinem Co-Piloten Jochen Riedel (MSC Helmbrechts) trotzdem einen Titel holen können: Die beiden gewannen zwar zwei von drei gewerteten Orientierungsfahrten, erreichten aber beim Saisonfinale das Ziel nicht in Wertung und fielen noch auf den dritten Meisterschaftsrang zurück. Abhilfe soll künftig ein High-Tech-Kalkulator schaffen, um Karenzzeiten richtig berechnen zu können.
Bemerkenswert übrigens auch: Bereits vor Beginn der Veranstaltung versicherten die Aktiven des MSC glaubhaft, den im Eingangsbereich platzierten hölzernen Deko-Osterhasen auf keinen, auf gar keinen Fall entführen zu wollen.
Reichlich Pokale: Die Aktiven des MSC Wiesau hatten Grund zum Feiern.

Sven Seidel belegt Rang 4 bei der Deutschen Slalom Meisterschaft
Am letzten Wochenende wurden die Meister und Platzierten für ihre Erfolge in der Deutschen Slalom- und Rennslalom-Meisterschaft der Saison 2025 geehrt. Der DMSB hatte zu dieser Meisterfeier ins Unimog-Museum nach Gaggenau geladen. Sven Seidel wurde dort für seinen 4. Rang in der Deutschen Slalom-Meisterschaft ausgezeichnet. Der Fahrer des MSC Wiesau konnte sich den Sieg der Region Süd sichern. Im Oktober wurde dann das Finale auf dem Flugplatz Mühldorf bei Waldkraiburg ausgetragen. Dort wurde der Deutsche Meister aus den Vorläufen der drei Regionen (Nord, Mitte, Süd) ermittelt. Sven Seidel sicherte sich dort in einem spannenden Finale den 4. Platz in der Deutschen Slalom-Meisterschaft. Deutscher Slalom-Meister 2025 wurde Lars Bröcker vom MSC Bad Heiligenstadt. Die Rennslalom-Meisterschaft konnte sich Florian Bodin aus dem hessischen Heuchelheim sichern.
Die Top 4 der Deutschen Slalom Meisterschaft 2025 v.l.Nico Düe (2.),Lars Bröcker (Deutscher Meister)Sven Seidel (4.),Julian Schäffer (3.)
Stadt Mitterteich ehrt Sportler des MSC Wiesau
Seit Jahren zeichnet der Stadtverband für Sport erfolgreiche Sportler und Funktionäre wir ihre Erfolge und Arbeit im Stadtgebiet Mitterteich aus. Peter Haibach vom Stadtverband Sport konnte zu diesem Ehrenabend neben den geladenen Gästen und Sportlern auch den Bürgermeister der Stadt Mitterteich Stefan Grillmeier begrüßen. In seinen Grußworten bedankte sich Haibach für die gezeigten Leistungen im Sportbereich des abgelaufenen Jahres. Für ihre überregionalen Erfolge wurden auch Laura und Luis Sollfrank geehrt. Die Geschwister aus Mitterteich sind seit Jahren im Motorsport recht erfolgreich. Laura Sollfrank konnte sich 2025 den Bezirkstitel der Oberpfalz in der Oldtimer-Slalomwertung des BMV sichern. Auch ihr Bruder Luis war in der abgelaufenen Saison wieder im Automobil Slalom erfolgreich. Für seinen 3. Platz bei der Bayerischen Meisterschaft im Junior Slalom und den 4.Platz beim Bundesfinale des ADAC wurde er von der Stadt ausgezeichnet.
                                          V.L. Peter Haibach, Laura Sollfrank, Luis Sollfrank, Bürgermeister Stefan Grillmeier

ADAC Nordbayern hält Vorträge über Drogen im Straßenverkehr
Die Unfallbeteiligung junger Fahrer ist nicht nur ein Problem in Deutschland, sondern in allen Industrienationen der Welt anzutreffen . Auch wenn Fahrten unter Einfluss von berauschenden Mitteln nicht die häufigste Unfallursache darstellen, so lässt sich eine erhebliche Schwere bei den Unfallfolgen beobachten. Der Anteil an Toten und Scherverletzten ist hier wesentlich höher. Aus diesem Anlass möchte der ADAC Nordbayern e.V. die Schulen im Rahmen er Verkehrserziehung unterstützen. Eine Woche lang hielt der ADAC Nordbayern e.V. in den verschiedenen Klassen des Berufsschulzentrums Wiesau Vorträge um den Umgang mit Alkohol, illegalen Drogen und Medikamente im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Ziel dieser Aktion ist es strikte Trennung von Betäubungsmitteln und der Teilnahme am Straßenverkehr. Auch ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol, Drogen und Medikamenten wird den jungen Fahrern nahegebracht. 2026 unterstütze auch der MSC Wiesau diese Aktion in der Berufsschule. Der Referent für Verkehr des MSC Wiesau Franz Negratschker Sen. und Werner Härtl besuchten die Vorträge des ADAC Nordbayern e.V.
Mit der sogenannten Rauschbrille wurde die Teilnahme am Straßenverkehr simuliert

Die Legende lebt….
Bekanntlich heißt es“ Was lange wärt wird endlich gut“. Dieses trifft auch auf ein Geschichte es MSC zu. Wir schreiben das Jahr 1973 ein Jahr nach der Gründung des MSC Wiesau feierte der damalige Sportleiter Erich Faltenbacher seinen größten Erfolg im Motorsport. Mit dem Gewinn der Nordbayerischen ADAC Bergmeisterschaft gab es den ersten großen Erfolg des ADAC Ortsclub Wiesau. Eng verbunden mit diesem Erfolg war auch das Fahrzeug Faltenbachers, ein Fiat Abarth 1000 TCR. Diese kleinen Renner aus Italien beherrschten Anfang der  70-iger den Motorsport bei den Tourenwagen bis 1000 ccm. Getunt durch Carlo(Karl)Abarth brachten es die Fahrzeuge auf stolze 120 PS aus 982 ccm bei einem Gewicht von nur rund 600kg.Ein Bild dieses Fahrzeuges mit einer Zweiradeinlage beim Bergrennen Happurg aus dem Jahre 1972 im Nachrichten Magazin“ Stern“ machte das Fahrzeug weltweit bekannt. Nachdem Erich Faltenbacher 1975 den Abarth verkauft hatte wechselte er bis 1980 mehrmals die Besitzer. Nach einem Unfall verschwand dann der 1000 TCR in einer Garage. Die meisten dieser legendären Tourenwagen aus den 70-igern sind entweder verschrottet oder verrostet. Originale 1000 TCR gibt es nicht mehr viele. Auf der ganzen Welt existieren noch einige Exemplare. Diese werden von den Besitzern meistens bei Historischen Motorsportveranstaltungen ein gesetzt. Auch beim MSC Wiesau stellte man sich im Laufe der Jahre immer wieder die Frage gibt es den Abarth noch? Sehr zu Freude des MSC kam 2022 die Anfrage über Bilder und Informationen zum Fiat Abarth. Wie der Zufall es wollte fand der neue Besitzer Michael Feyl das Fahrzeug bei einem Kundegespräch. Die Substanz der Karosserie war noch in einem guten Zustand. Der neue Besitzer beschloss den Fiat wieder so zu restaurieren, wie er 1973 ausgesehen hat. Michael Feyl beschäftigt sich hauptsächlich mit der Restaurierung dieser Fahrzeuge aus den 70iger Jahren. Ende 2025 ist es nun soweit der Fiat Abarth 1000TCR strahlt wieder im Glanz von 1973.Leider ist Erich Faltenbacher vor einigen Jahren verstorben, so das er nicht mehr mit erleben kann, wie sein Fahrzeug wieder zum Einsatz kommt. Der Vorstand Karl-Heinz Dietrich ist ziemlich Stolz das es nach über 50 Jahren den Abarth noch gibt. Es ist ein Stück Vereinsgeschichte.
                       
Die Legende wieder zum Leben erweckt…..